Sturmtigers Ausflug in den Osten

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Gast am 31.10.14 11:21

Was ist Valejo? 
Bei uns bekommt man nur Revell Farben.

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Gast am 31.10.14 11:27

Okay...

Im Fantasyladen isse umgekehrt. Revell-Colors kenne ich noch aus meiner Jugend. Sind nicht wasserlöslich. Vallejo sind wasserlösliche Acrylfarben, die ich bei Morle kennengelernt habe. Die sind mir lieber, da ich so meine Finger leichter sauber kriege und Flecken in der Wohnung und sonstwo besser weggehen. Auch der ständige Löungsmittelgestank ist bei Vallejo nicht gegeben.

Kanns dir ja nächstes Mal zeigen. 

Bunte Grüße,

Sturmi, dems heute meeegageil geht, wie schon lange nich mehr!

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von GumSmith am 31.10.14 12:06

Moinmoin,
ich glaube dons Aussage war ironisch gemeint. Im übrigen gibt es schon seit einigen Jahren auch von Revell Acrylfarben auf Wasserbasis.
Ich persönlich bevorzuge allerdings Vallejo und LifeColor, da sie eine größere Bandbreite an Militäspezifischen farben haben als Revell.

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Gast am 31.10.14 12:35

Oookaaay, dann bin ich ihm voll auf den Leim gegangen. 

Die Vallejo Farbtöne würden mich aber trotzdem interessieren...

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Gast am 31.10.14 12:45

Jap, bist mir auf den Leim gegangen.  

Das Problem ist aber, dass ich keine Valejo Farben habe und keine Farbkarte, daher kann ich zu den Farben nix sagen.
Und die Revell Acryl-Farben sind wirklich super!
Meine ganzen Sachen sind mit denen bemalt.

So aus dem Bauch würde ich folgende Revell Farben vorschlagen:

Light Stone - 89
Dark Slate - 67
Silver Grey - 314

Das müsste man aber erst mal am Modell sehen um was sagen zu können.
Für welche Fahrzeuge ist das gedacht?

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Gast am 31.10.14 13:22

Die Fahrzeuge sind

- 4x Grant
- 2x Mathilda
- 2x Valentine
- 1x Feldgeschütz mit Zugmaschine
- 1x Stuart

Gruß,

Sturmtiger.

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Gast am 31.10.14 15:06

Sturmtiger schrieb:Die Fahrzeuge sind

- 4x Grant
- 2x Mathilda
- 2x Valentine
- 1x Feldgeschütz mit Zugmaschine
- 1x Stuart

Gruß,

Sturmtiger.
Ah okay... da hast allerdings ein paaar echte Schönheiten bei:

M3 Grant:
http://www.tanks-encyclopedia.com/ww2/US/Grant_MkII_El_Alamein_HD.jpg
http://www.tanks-encyclopedia.com/ww2/US/Grant_MkI_Gazala42.png

Mathilda/Stuart
Da drängt sich ja das Counter Scheme geradezu auf:
http://3.bp.blogspot.com/--dMOOfkBR24/TdRZq73PGSI/AAAAAAAAAuQ/V5Lwuarir-w/s1600/A9_caunter.jpg
http://www.militarymodelling.com/sites/1/images/member_albums/35329/mm201002_p058.jpg


Zum Schluss noch so ne kleine Sammelinspiration
http://www.missing-lynx.com/reviews/small/images/qmd72028review_1.jpg

Ich gehe mal von der 25pdr und dem Quad aus:
Die machen auch einfarbig schon was her
https://c2.staticflickr.com/6/5223/5867465092_a07f444998_z.jpg
http://pic20.picturetrail.com/VOL1579/6458647/12499165/345580512.jpg
Im caunter scheme allerdings auch
http://hmvf.co.uk/forumvb/showthread.php?27102-Morris-Quad-Combination

Dann such dir mal was feines aus

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Plasticwarrior am 31.10.14 18:15

Nu solche Probleme hatte ich noch nict,wollte allerdings auch noch nie das die Kisten "schwerer" werden.

Was ich doch sehr interessant finde,ist das die Briten für den Afrika Feldzug etliche Tarnschemen ausprobiert haben.Aber für Europa dagegen viel weniger.
Schade,denn bei dem was sie in Afrika gemacht haben,wäre für Europa bestimmt was gutes rausgekommen?!

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Gast am 31.10.14 22:39

Hallo Donnybaby,

Die Schemen finde ich echt scharf. Ich würde was davon nehmen. Sieht einfach zu gut aus.

Danke und Gruß,

Sturmtiger.

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Gast am 03.11.14 11:22

@plasti:
Das liegt wahrscheinlich daran, dass es in der Wüste so unteschiedliche Farben gibt, wärend es bei un süberwiegend grüne Farben sind.
Wobei sich diese ja auch des öfteren geändert haben.
Von den Helgrün/Drunkelgrün 1940 ging das ja dann bis 1945 zu Dunkelgrün/Schwarz überging.

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Gast am 03.11.14 11:27

@Doncolor: Bei den Farben bist du in deinem Element, gelle?

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Gast am 03.11.14 13:31

Bissi

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Plasticwarrior am 03.11.14 17:49

Deswegen sind wir von Grau über Sand zum Dreifarbanstrich gekommen scratch

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Gast am 03.11.14 19:51

Wo siehst du bei Dunkelgrün/Schwarz drei Farben???  scratch Suspect

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Plasticwarrior am 03.11.14 20:03

Ich meine den Tarnastrich bei den Deutschen.
Von Anfangs Grau bis zum Aufgelockerten Dreifarbentarnanstrich.

In der Wüste haben sich die Tommies gedanken gemacht,Aber beim "Grünen" Europa nicht.
Wir dagegen haben uns da anschein mehr Gedanken gemacht.

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Gast am 03.11.14 21:31

Also, was mich ja mal interessieren würde ist, warum die Tommies dieses hellblau da mit reingepackt haben? Glaubten die allen Ernstes, dass das Konturen auflöst oder den Panzer in irgendeiner Form vor den Blicken eines Piloten versteckt?

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Plasticwarrior am 03.11.14 21:46

Soweit ich weis hatte es gute wirkung,wenn die Dinger weit genug wegwaren und durch das flirren der aufsteigen Warmluft die Konturen noch weiter zu verzerren?!

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Gast am 03.11.14 22:06

Okaaaaay. Kann ich mir jetzt nicht ganz physikalisch erklären, aber wenn du es sagst, wirz so sein...

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Plasticwarrior am 03.11.14 22:22

Wie gesagt bin mir nicht ganz sicher,aber meine irgend sowas wäre es?!?!

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Rshew bei Mainz: Schukows Revenge oder wie es weiter ging...

Beitrag von Gast am 30.12.14 21:16

Hallo zusammen,

Doncolor hat ja heute den Daumen gedrückt und der Wettergott hatte ein Einsehen und schickte die Sonne vorbei. Das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen und gleich mal meine Russen unter den Arm geklemmt und mich ab in den Schnee gemacht.

Wochenends habe ich ja die Bilderstory "Das XXXIX. PzKorps bezieht im Raum Rshew Stellung" ins Forum gestellt. Sicher hat sich so mancher gefragt, wie es denn nun weiterging mit der 5. PzDiv und Leutnant Alsdruff. Damit euch die Frage nicht bis zum jüngsten Tag quälen muss, habe ich an dieser Stelle die Fortsetzung vorbereitet. Diese Stelle habe ich gewählt, weil heute mehr die rotbesternte Fraktion vor die Kamera kommen durfte. Keine Angst, ausgewählte Einheiten der 5. PzDiv haben auch teilnehmen dürfen. Schließlich musste ja jemand die Front verteidigen und den Russensturm abwehren. Oh je, jetzt nehme ich ja schon fast alles vorweg...

Wir erinnern uns?

Die II. Abteilung vom PzRegiment 31 ging gemeinsam mit zwei Panzerjägerkompanien der Panzerjäger-Abteilung 53 zum Angriff über. Nach dem zurückgeschlagenen Angriff ist die 3. Stoßarmee geschwächt. Die Truppen sammeln sich in Auffangstellungen, Reserven kommen an die Front. General Schukow weiß, wenn er jetzt den zu erwartenden Gegenstoß der Niemski nicht aufhalten kann, wird seine Karriere in Stalins Führungskader einen leichten Knick erleiden.





Schukow ließ die 3. Stoßarmee - deren Aufstellungsgebiet rund um Wjasma lag - zunächst Verteidigungslinen aufbauen. Von Dwojewka über Shuiskoje bis nach Gshatski wurden Teile der 144. Division eingegraben. Bei Temperaturen um minus zehn Grad gewiss kein Spaß.



Die Pak des 785. Regiments verstärkt die sich sammelnden, zurückflutenden Überreste der 29. Garde-Schützen-Division. Die verbliebenen Panzer werden in die Verteidigungslinie eingefügt. Mladschi Leitenant Grigorschenko fährt seinen T-34 in eine Bodenmulde, die Schützen des 785. Regiments vertieft und ausgehoben haben. Grigorschenko steckt noch der Schrecken in den Gliedern. Von seinem Regiments ist er der einzige Verbliebene.



Zumindest ausreichend Munition haben die Lastkraftwagen herbeigekarrt. Und Minen. Zwei Kompanien Schützen verlegen gerade in aller Eile Panzerminen. Lange wird es nicht dauern, bis die Niemski hier aufkreuzen - sagte vorhin der Oberpolitleiter Towlikow, ein unsympathischer Typ. Ob das alles so stimmt, wie der das erzählt? Gerade kommt auch die Feldküche mit einer Gulaschkanone mit Borschtsch an. Na, solange es noch was zu futtern gibt, wird der vaterländische krieg noch zu gewinnen sein.



Die Aufklärungsabteilung 8 streckt ihre Fühler in Richtung Gshatsk aus. Die Bahnlinie Gshatsk - Wjasma ist das Ziel des Gegenstoßes der 5. Panzerdivision. Hier, kurz vor Shuiskoje am Ufer des Kamjat hat man einen guten Ausblick auf die Ebene vor Tumanowo. Das liegt kurz vor der Bahnlinie. Wenn der Iwan hier nicht sammelt, wo soll er es denn sonst tun?



Feldwebel Greutner von der 1. Kompanie hat mit seinen beiden Trupps bis an die Brücke an der Kamjat vorgezogen. Da hinten scheint sich was zu tun. Genaues erkennen kann man noch nicht, aber die Luft ist voll von entferntem Motorenbrummen und Kettengequietsche und -rasseln. Dieser verfluchte Iwan. Hier muss er irgendwo ein Nest haben. Greutner lässt einen Funkspruch an den Kompaniechef absetzen. Soll der entscheiden, wie es hier weiter gehen soll. Mit dem Feldstecher geht er nochmal über das ganze Areal rüber.



Da! Ganz hinten am Horizont bewegt sich was. Ein Panzerjäger von den Iwans. Aber momentmal, dahinter kommt noch mehr...



... da ist ja gleich ein ganzes Nest ...



... das hat ja fast schon Brigadestärke. Jetzt aber rasch einen Funkspruch hinterher. Ob die Ari schon in Stellung ist? Die Jungs vom Artillerieregiments 116 haben ja am Abwehrkampf teilgenommen. Ob die so schnell aufgeprotzt haben?




Grigori Strelnij wagt einen Blick aus der Kommandantenluke. Vorne stockt es. Kapitän Klestnik hat stoppen lassen. Offenbar wartet er auf neue Befehle. Die anderen sitzen noch in ihren Tankij und warten auf Handzeichen vom Kapitän. Grigorij schließt die Luke wieder. Solange die Brigade steht, sind die Niemski noch nicht in Sicht.

Die 1. Gardebrigade soll bei Tumanowo Stellung beziehen. Wo das liegt? Das wird der Kapitän schon wissen. Etwas warmes könnte Grigori jetzt vertragen. Seit gestern abend sind sie auf dem Marsch und Verpflegung gabs noch keine. Zwei mal haben sie kurz aufgetankt und sind direkt weitergefahren. Es muss schon ganz schön eilig sein, die Angelegenheit.



Funkspruch vom O3 der Division: "Feindlicher Panzerjäger-Pulk bei Tumanowo, Koordinaten .... Verband ist mit kurzem Feuerschlag sofort zu vernichten." Hauptmann Lorske dreht sich um und schaut seinen Batteriefeldwebel Mischke an. Jetzt haben wir gerade erst Stellung bezogen und schon geht's los? Mischke staunt nicht schlecht. Tumanowo ist gar nicht so weit weg.



Wollen mal hoffen, dass der Iwan nicht auf dumme Gedanken kommt, wenn wir ihm Zunder geben. Mischke lässt die Richtwerte für seine Batterie errechnen und an die Geschützführer ausgeben. Munition an Bord reicht für vierzehn Feuerschläge. Die Lastkraftwagen sind noch nicht nachgekommen.



Die Haubitzen sind ausgerichtet. Hauptmann Lorske gibt sofort den Feuerbefehl. Vierzehn Salven auf die erkannten Ziele. Zwischenzeitlich kamen neue Koordinaten vom O3 der Division. Da müssen Aufklärer ganz vorne sein. Das ist gut. Von hier aus kann man nicht weit schauen. Lorske lässt nach Koordinaten schießen. Nach der vierten Salve kommt vom O3 "Liegt gut im Ziel!". Na denn, dann wollen wir den Iwan noch zehn mal segnen.



Da! Jetzt rummst es in  der Stellung. Was ist das? Die Russenari hat uns auf dem Kieker. An der 112 hat es zwei Ladeschützen erwischt. Warum lassen die auch den Deckel offen! Sieben Lagen kommen noch nach, dann ist es merkwürdig still. Feldwebel Mischke taucht auf und schaut sich die Scheiße an. Sieht gar nicht gut aus. Glücklicherweise kein Volltreffer, ab die Splitter der Sprenggranaten haben die Ladeschützen erwischt. Sieht überhaupt nicht gut aus, bluten wie das Schwein. "Sani!" Wo zum Teufel bleiben die denn? Ah, da kommt er ja. Wo der Truppenverbandsplatz ist? Na, die wissen es offenbar. Hoffentlich kriegen sie die beiden durch. Mischke schickt zwei Schwimmwagen mit. Wir brauchen Mun. Die Division sagt, dass der Konvoi unterwegs ist, aber das hilft nichts, wenn der Iwan draussen anklopft. Die sollen bei der dritten Batterie vorbeischauen. Die haben noch größere Bestände.




Regimentskommissar Bashnikow ist zufrieden. Er hat die Panzersoldaten des 4. Garderegiments antreten lassen und auf die große Aufgabe vorbereitet, den Gegenangriff der Deutschen zu stoppen und zurückzuschlagen. Bei seiner Agitation hat er alle Register gezogen, den Kampfesmut der Tankisti zu mobilisieren.



Die Soldaten haben aufgesessen und Oberst Shimanov hat den Marschbefehl gegeben. Das 4. Garderegiment rollt in den Bereitstellungsraum bei Tomanowo. Sie werden mitten in den Angriff der Niemski hineinfahren.



Bei Tomanowo werden noch die Schützen des 785. Regiments mitgehen. Die liegen in der vordersten Stellung und erwarten die Deutschen. Die sollen mal lieber mit den Garderegiment attackieren. Der Befehl kam, dass die Deutschen unter allen Umständen vor Tomanowo gestoppt werden sollen.



Die KV-I sind nicht so schnell, aber sie kommen besser durch den tiefen Schnee wie die Deutschen und ihre Panzer. Väterchen Frost ist auf unserer Seite.





Die zweite Welle macht sich bereit. Hinter dem Wald von Popowka zieht die 87. Garde-Sturmbrigade vor. Vor drei Wochen ist sie neu ausgestattet worden. Für den Angriff, der bis Smolensk durchstoßen sollte, hat sie eine  Batterie ISU-152 und zwei Batterien ISU-122 erhalten. Die sollen jetzt mittun.





Kräftig Munition wird auch mitangekarrt, da auch noch ein Artillerieschlag erfolgen soll, bevor die zweite Welle losrollt.



In der Artilleriestellung wird dann auch kräftig abgeladen.



Angriff! Die Regimenter der 354. Schützendivision rollen los.



Dicht an die Panzer gedrängt stürmen die Schützen nach vorne. Noch sind die Niemski nicht in Sicht, aber weit kann deren Frontlinie nicht sein. Der Kapitän hat den Befehl erteilt, im Schutze der Tankij mitzustürmen und die Infanterie der Deutschen niederzukämpfen, insbesondere die Faustniks.







Während vorne schon die Gefechte beginnen, kommen die letzten Kompanien der Schützenregimenter noch in Wallung. Der Gefechtslärm wird lauter und lauter. Die Artillerie der 87. Garde-Sturmbrigade geht dazwischen und nimmt erkannte Ziele in den deutschen Linien unter Feuer.



Das benachbarte Schützenregiment rollt langsamer auf den Feind zu. Die sind noch mit dem T-35 ausgestattet.



Dennoch geht es feindwärts. Und gleich sind sie vorbei. Die erste Welle steht am Feind. Das Artilleriefeuer der ISU verstummt.




Die Spitzen der 5. Panzerdivision haben Feindberührung. In Regimentsstärke greifen T-34 und Schützen an. Die vordersten Teile des Panzerregiments 31 nehmen den Kampf auf. Die mitgeführten Batterien der Panzerjäger-Abteilung 53 protzen ab und gehen in Stellung.




Kaum sind die Pak in Stellung gegangen, schlagen die ersten Panzergranaten der Iwans ein. Das kurze harte Bellen der Pak bläst so manchem T-34 das letzte Lichtlein aus. Schon stehen die ersten Iwans in Flammen. Das Krachen und Bersten der explodierenden Munition mischt sich in das Brüllen der Kanonen.




Es wird eine lange Nacht werden. Die Regimenter der ersten Welle branden an der deutschen Hauptkampflinie an. Die Panzer kommen gegen den zahlenmäßig überlegenen Feind kaum an. Gegen die T-34 und KV-I kommen die Pz III nicht wirklich zum Zug.



Die Iwans kommen näher und näher, wollen durchbrechen. Jetzt erreichen Sie die Hauptkampflinie. Wie soll man die Panzer mit Haftladungen angehen, wenn die Rotarmisten dazwischen sind. Ein erbarmungsloser Kampf entbrennt.



Die Schützen des 785. Regiments sind die Lebensrettung der Tankisti. Von den deutschen Panzern kommt nur wenig Gegenwehr, aber die Nahkämpfer gehen die KV-I an. Wären die Schützen nicht, wäre es den Panzern schlecht ergangen.



Die zweite Welle macht sich bereit. Jetzt ist die Zeit gekommen, mit schweren Waffen in die Kämpfe einzugreifen und den Druck auf die Deutschen zu erhöhen.  Die SU-85 machen den Anfang.



Die Sturmgeschütze der 87. Garde-Sturmbrigade greifen an und werden begleitet von den JS-2 der 60. Brigade.





Vorwärts!





Die 60. Brigade erhöht den Druck mit ihren schweren Stahlgiganten. Das Dröhnen der 520-PS-Motoren der 46-Tonnen-Kolosse überdröhnte in den Ohren der begleitenden Schützen den Gefechtslärm völlig. Aber in ihrer Nachbarschaft fühlen sie sich sicher.



Gegen diese Kolosse aus blankem Stahl werden sie nicht ankommen.






Beim Panzerregiment 31 macht sich etwas Besorgnis breit. Die wenigen schweren Panzer müssen die Last des Kampfes tragen. Die Panzer III können nicht wirklich mitmischen. Gute, dass man das eine oder andere gute Stück im Verband hat. Die Verluste mehren sich. Wo bleibt nur die Artillerie? Die Iwans kommen so dicht, da müssen die doch aufräumen können...



Auf geht's. Da gehen wir dazwischen. Russischer Stahl schmeckt den Iwans am besten.



Hauptmann Lorske schmunzelt zufrieden. Der Konvoi mit der Munition ist angekommen. Jetzt ist es an der Zeit, aufzuräumen. Er hat an den Regimentsstab seine Gefechtsbereitschaft gemeldet. Da geht es auch schon los. Die ersten Zielkoordinaten werden durchgegeben. Die Batterie steht in einer Senke und kriegt nicht wirklich viel mit. Aber jetzt geht's rund. Salve auf Salve lässt Lorske rausgehen. Über Funk kommen die Korrekturen. Die Salven müssen gut liegen. Die Korrekturen sind nur minimal.



Von der dritten Batterie haben sie die Überlebenden der Geschützmannschaften rübergeschickt. Die Geschütze hatte es erwischt. Schlachtflieger vom Iwan haben Splitterbomben abgeladen. Und natürlich war die Flak mal wieder nicht da. Zwei Opel Blitz hat es auch erwischt. Die hatten grade abgeladen, als es losging.



Es ist ruhiger geworden. Der Tag dämmert auch schon herauf. Hauptmann Lorske hat über Funk erfahren, dass die Iwans die ihren Angriff eingestellt haben. Er wird zum Regimentsgefechtsstand befohlen. Er nimmt sich einen der Fahrer und fährt los.



Feldwebel Greutner steht auf der Höhe 117 und blickt mit dem Heeresfernglas in die Runde. Die Landschaft bis weit zum Horizont ist übersäht mit qualmenden Stahlhaufen. Der Gefechtslärm ist abgeebbt. Nur vereinzelt sieht man Flieger hochdroben, die ihm aber keine Beachtung schenken. Das ist gut, denn hier oben gibt es fast keine Deckung und keinen Sichtschutz. Das mit den Iwans hätte auch böse ins Auge gehen können. Er hat von hier oben die brennenden Wracks gezählt. Bei 274 hat er aufgehört. Aber egal wieviele Russenbüchsen man knackt, es wachsen immer wieder welche nach. Weiß der Teufel, wo der Iwan die immer wieder herzaubert.



So, das war's für heut. Ich hoffe, es macht Spaß, das Ganze zu konsumieren. Orte und Verbände habe ich ergoogelt. Sollte irgendwie schon bisle passen. Für Qhorin sind diesmal auch paar Sachen dabei gewesen.


Ach ja, einen älteren Lend-and-Lease-Vogel hat man auch geschossen. Diesen hier.





Beste Grüße vom Sturmtiger.

PS:
Heute kamen die russischen Infanteristen vom Poilu wieder richtig zur Geltung. Dank seiner Entsendung konnten die Angriffe der roten Panzerbrigaden auch infanteristisch gut unterstützt werden.

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Trall am 30.12.14 22:04

Wieder mal ganz großes Kino... äh ich meine Bilder
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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Gast am 30.12.14 22:08

Hallo Trall,
danke danke. Ohne Poilus Figuren wäre es sicher nicht halb so schön geworden.
Gruß vom Sturmtiger.

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Feldwebel Steiner am 31.12.14 11:34

Klasse Bilder, packender Bericht!! Als wäre man dabei.

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Gast am 31.12.14 11:40

Danke mein lieber Feldwebel. Das wäre tatsächlich schön, wenn du hättest dabei sein können. Es hat fast so viel Spaß bereitet wie ein Spiel. Wahrscheinlich hättest du auch einige Ideen einbringen können, das Ganze noch interessanter auszugestalten.

Wäre das ne Idee für 'nen Workshop auf der nächsten Mainzer Messe?

Die vermutlich letzten Grüße im alten Jahr,

Sturmi.

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Re: Sturmtigers Ausflug in den Osten

Beitrag von Tailgunner am 31.12.14 12:06

Die Bilder sind viel besser geworden als die letzten!

Es gibt kaum mehr störende Schatten und der Hintergrund ist auch viel schöner, da die Bäume im Hintergund sich perfekt in das Bild einfügen und damit einen richtigen Fotohintergund bilden.

___________________________


Gruß Moritz

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