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16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg

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Beitrag von Gast am 31.05.15 14:07

Moinsen Männers,

gestern fand in Mönchberg ein weiteres BO-Spiel statt. Über deses Spiel möchte ich an dieser Stelle berichten.

Teilnehmer:
General Rittmeister Alexander von Doncolor
Politkommissar Grigorij Plastijewic
General Alexej Sturmikowski
Oberleutnant Alsdruff

Szenario:  Angriff der Roten Armee auf Berlin

Armeen/Aufgaben:

General Rittmeister Alexander von Doncolor: deutsche Verteidiger
2 Panthertürme, eingelassen an zwei Straßenkreuzungen (Wurden mit Frontpanzerung 10 gespielt)
1 75mm Pak
3 10-Mann-Trupps mit reichlich PzFäusten, Ofenrohren, MGs, Flammenwerfern, was die Waffenkammer am 16. April 1945 so hergab
1 Scharfer Schütze
Alle vier Geländemarker befinden sich bereits zu Spielbeginn in deutscher Hand.

Politkommissar Grigorij Plastijewic: Regelwächter und bissige Kommentare

General Alexej Sturmikowski: Sowjets
2 T-34/76
2 10-Mann-Trupps mit insgesamt 2 schweren Mörsern (eigentlich bei diesem kommandierenden General viiiel zu wenig) und ein wenig MG-Gedöns
An dieser Stelle nochmals Danke an Poilu, der mir im Oktober die Russen-Minis vermacht hat. In diesem Spiel konnten sie glänzen.

Oberleutnant Alsdruff: schnelle Sprints zwischen den verschiedenen Schauplätzen mit stets feuerbereiter Fottokamera.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Alsdru10


Regeln für dieses Szenario
Beide Parteien beginnen mit dem oben beschriebenen Equipment. Am Ende eines jeden Zuges würfeln die Parteien mit einem W6 und bitten das Schicksal um Verstärkung.

Deutsche Seite: (1 Wurf)
W6=6 bringt einen weiteren Panther (drei Stück stehen bereit)
Alle vier Geländemarker befinden sich bereits zu Spielbeginn in deutscher Hand.
Resultat: die drei Panther kamen recht flott ins Spiel.
Später kauft der Rittmeister für 10 Resourcenpunkte nochmal deutsche 10er-Trupps hinzu. An Ressourcenpunkten mangelte es ihm weiß Gott nicht.

Russische Seite: (2 Würfe)
W6=5 oder 6 bringt einen weiteren T-34/76,T-34/85,SU-85 (38 Stück stehen bereit, davon nur ein SU-85 1:76 und nachweislich kein einziges Fahrzeug 1:87)
W6=5 oder 6 bringt einen weiteren 10er-Trupp
Wenn der russische General wirklich Ressourcenpunkte braucht, erobert er sich eben nen Geländemarker.
Resultat: magere 4 T-34/76 gelangten im späten Spiel nach Berlin-Marzahn, dazu recht zögerlich fünf 10er-Trupps

Aber nun zum Spiel...

10 km nordöstlich von Altlandsberg stellen sich die Truppen der 5. Stoßarmee für den Angriff bereit. Am 21. April 1945 überschreitet die zu General Schukows Truppen zählende erste sowjetische Einheit - die 5. Stoßarmee - die Stadtgrenze im Nordosten Berlins bei Marzahn.
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Einige der SU-85 tragen bereits das weiße Kreuz, für die Kennzeichnung aller Fahrzeuge reichte die Zeit im Fahrplan "1. Mai" nicht.
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Auch die 130. Panzer Brigade des Oberst DeAgostini ist dabei.
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Am Stadtrand stellen sich die Vorhuten der Roten Armee auf. 2 T-34 und ein 10er-Trupp Rotarmisten rollen in der Dessauer Straße voran.
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2 schwere Mörser sollen den Angriff unterstützen. Weiter hinten, zur Bernburger Straße hin, bereiten sich ein 10er-Trupp und ein 5er-Trupp auf den Häuserkampf vor.
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Der 10er-Trupp geht zum Angriff über, stoppt kurz an der Hausecke.
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Gegenüber sichert der 5er-Trupp das Vorgehen ab.
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Das Ziel ist klar: Ausschalten des deutschen Pantherturms auf der Straßenkreuzung, damit weitere motorisierte Kräft ungehindert vorstoßen können. Das Überraschungsmoment soll genutzt werden, die Verteidiger zu überrumpeln.
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Die beiden Panthertürme - nicht uneinnehmbar, aber taktisch gut auf den Straßenkreuzungen mit Wirkrichtung  Merseburger Straße in Richtung Bernburger Straße platziert - riegeln den Zugang zu den dahinter (rechts im Bild) gelegenen Häusern, in denen sich Teile des deutsche LVI. Panzerkorps verschanzt haben.
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Der vorderste T-34 rollt auf die Bernburger Straße und greift den linken Pantherturm frontal an.
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Ein Stoßtrupp auf Seiten des LVI. Panzerkorps geht vor, um die Häuserruine auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu besetzen und den Pantherturm gegen Infanterie zu decken. An den deutschen Geländemarkern sammeln sich die Ressourcenpunkte: insgesamt vier pro Spielrunde. Mit dieser Power sollte man die Sowjets stoppen können, bis Entsatz naht.
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Die Ruine auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist von einer mannshohen Mauer umgeben, die jedoch an einem Ende Einlass bietet.
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Bei der Annäherung des deutschen Stoßtrupps erschüttern plötzlich Einschläge der russischen Artillerie auf der Ahrensfelder Chaussee den Boden. Glücklicherweise gerät der Stoßtrupp nicht ins Feuer.
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An der Stichstraße zur Bernburger Straße arbeitet sich der 5er-Trupp vor. Sekündlich wird deutsches Abwehrfeuer erwartet. In einem der Häuser müssen die Nemski stecken.
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Der Angriffsschwerpunkt liegt auf dem linken Flügel. Leider erhielt die Vorhut noch keine Verstärkung durch die Einheiten aus dem Bereich Altlandsberg. Anyway, der Angriffsbefehl wird ausgeführt. Der linke Pantherturm ist das Ziel.
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Eine IL-2 überfliegt das Schlachtfeld und identifiziert den Pantherturm auf der Straßenkreuzung. Das Ziel wird per Funkspruch weitergemeldet. Ein Artillerieschlag erfolgt nicht. Zu eng liegt das Ziel zwischen an Häuserwänden und außerdem hat sich die sowjetische Artillerie auf die Ahrensfelder Chaussee eingeschossen.
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Das Würfelglück ist General Sturmikowski endlich einmal hold und beschert einen weiteren T-34/76 zur Verstärkung des Angriffs.
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Auch General Rittmeister Alexander von Doncolor erhält einen Panther von Gott Würfels Gnaden. Damit läuft der russische Angriff auf der linken Flanke auf drei 75mm-Geschütze (Stärke 4: Panther, Pantherturm, 7,5er-Pak) mit 70cm Reichweite auf. Flankierende deutsche Infanteristen in den Trümmern deuten hier einen sich entwickelnden zähen Kampf an.
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Der vorderste T-34/76 wird von Panther und Pantherturm schnell ausgeschaltet.
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Die anderen beiden T-34 folgen den Befehlen von General Sturmikowski und rollen weiter.
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Auf der rechten Flanke geht der 5er-Trupp die Häuserruine an. Über dieses Gebäude kann ein Angriff auf den Pantherturm erfolgen. Bis dahin muss man allerdings noch einen Geländemarker erobern, um auch Haftladungen auf das Türmchen werfen zu können. Also steht noch etwas kriegerische Basisarbeit an.
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Der 10er-Trupp zieht nach. Die beiden vordersten Geländemarker liegen im Schussbereich der Panthertürme. Man wird sehen, wie man sich der Aufgabe entledigt.
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Panther und Turm riegeln links den Platz ab. Der Erfolg bei dem ersten ausgeschalteten T-34 ermutigt Rittmeister von Doncolor, den Panther vorstoßen zu lassen. Solange die Russkis nur die veralteten T-34/76-Hobel am Start haben, kann man ja mal richtig draufhauen und die Brüder wieder aus der Stadt werfen.
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Souverän (und gut gedeckt) fährt der Panther über den großen Platz zwischen Bernburger und Merseburger Straße.
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Auch der vordere T-34 erhält vom deutschen Panther kräftig Zunder. Gegen die 9er-Frontpanzerung richten die 76,2 mm Panzerkanonen mal grade gar nichts aus. Rittmeister von Doncolor gibt in seiner Bewegungsphase rasch 7 Ressourcenpunkte für deutsche Widerstandskämpfer aus. Aus den Kellern mehrerer Wohnkasernen und Ruinen purzelt neben den angreifenden Sowjets deutscher Volkssturm und rast dann den Sowjets 15cm entgegen und nimmt sie unter Feuer. Der Junge in Lederhosen ("Hermine mit der Mine") versucht sich an dem einen T-34.
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Straßenseite gegenüber: auch hier ersteht plötzlich Widerstand, der sowjetische Trupp steht plötzlich im Feuer.
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Rittmeister von Doncolor spendiert 2 Ressourcenpunkte für nen Sprint und so kommt Freude unter den Rotarmisten auf.
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Auch in der Dessauer Straße kamen "deutsche Partisanen" ( O-Ton des Rittmeisters ) aus den Kellern gekrochen. In geduckter Haltung nähert man sich flugs um 15cm den Sowjets und beginnt sein Handwerk.
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Wie es der Zufall will, war Oberleutnant Alsdruff gerade in der Nähe und dokumentiert den mutig vorgetragenen Angriff für die Wochenschau.
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Die Häuserruine auf den linken russischen Flügel an der Bernburger Straße ist tatsächlich von einem deutschen Trupp besetzt. Insofern trügt die russische Vermutung nicht. Schweres Gerät ist am Mann und man bereitet sich auf heiße Gefechte vor.
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Der sowjetische 5er-Trupp dringt in die Ruine ein, trifft aber vergleichsweise schlecht.
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Hauptmann Grigorischenko hat sich an einem der Fenster postiert - und erledigt den deutschen Offz.
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Weiter oberhalb der Bernburger Straße erwischt es den T-34 immer heftiger. Wird er sich noch lange gegen Panther und -turm halten können? Kommt keine Verstärkung? Der deutsche Panther ist immer noch stärker als die beiden russischen Würfel.
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Der deutsche Stoßtrupp erreicht nun auch noch die Ruine. Bedrohung für die Sowjets aus der Flanke droht nun langsam.
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General Sturmikowski wäre nicht General Sturmikowski, wenn er keine schweren Mörserleins einsetzen würde. Time has come - und was den T-34 nicht, das gelingt den beiden Mörsern. Sie schießen grottenschlecht, dafür oft genug. Und so kommt es, wie es kommen muss: der Panther erhält einen ersten Treffer.
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Hier der Volkssturmtrupp des Rittmeisters. Man verschnauft und sucht sich den nächsten Keller aus, aus dem heraus man sich in das Gefecht einbringen kann. Sieben schlaffe Ressourcenpunkte hat der Rittmeister alle zwei Spielrunden locker übrig.
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In der Häuserruine an der Bernburger Straße hat der Moraltest ergeben, dass nur eines der Truppmitglieder auch offizierslos noch fahnentreu ist. Somit konnte dort die Gefahr für den russischen Angriff gebannt werden.
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Kurzer Blick aus der Häuserruine auf den in den Trümmern vorgehenden deutschen Stoßtrupp. 15cm pro Runde sind ein hartes Brot. Es dauert mehrere Runden, bis der Stoßtrupp in der Ruine Fuß fassen und in die Kämpfe eingreifen kann.
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Der sowjetische 10er-Truppe hat nachgezogen und dringt ebenfalls in die Bernburger Straße ein. Geländemarker und Pantherturm sind sein Ziel.
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Zahlenmäßig von den Volksstürmlern geschwächt zieht er nach deren Ausschaltung weiter.
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Der Oberleutnant ist auf dem Posten und begleitet das Geschehen mit Kamera und ruhiger Hand.
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Eeeeeendlich: die zickigen Würfel (dauerhafte Ladehemmung bei "5" und "6") haben General Sturmikowski einen weiteren 10er-Trupp beschert, der auch dringend zur Unterstützung gebraucht wird. Die nervigen Volksstürmler bremsen den russischen Angriff immer wieder alle 2-3 Runden.
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Zu allem Überfluss rollt vom LVI. Panzerkorps ein weiterer Panther nach Vorne und versucht die Schwäche im russischen Angriff auszunutzen. Auch hier ist der Rittmeister mit einer glücklichen Würfelhand gesegnet. Hauptmann Grigorischenko - der letzte Überlebende des siegreichen 5er-Trupps - stürmt furchtlos auf den Geländemarker zu, um dort die russische Fahne zu hissen. Leider ist er nicht nur furchtlos, sondern auf erfolglos - zuletzt sogar leblos. Es wäre ohnehin nur eine britische Lend-and-Lease-Fahne geworden, da keiner der Spieler russische Geländemarker dabei hatte. Offenbar hat keiner der Sofageneräle damit gerechnet, dass die sowjetische Seite einen Geländemarker erobern würde. Naja, das Spiel sah auch recht lange danach aus, als würde sich dieses böse Omen bewahrheiten.
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Am linken Flügel ist der deutsche Stoßtrupp endlich in den Ruinen angekommen und hat sich hinter den Fenstern verschanzt. Nichts Gutes ahnend nimmt der T-34 den neuen Gast gleich mal unter Feuer.
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Man findet Gefallen an der neuen Aufgabe, erscheint sie doch lösbarer als das Pantherproblem. Außerdem sind Haftladungen aus dunklen Fenstern oftmals noch ungemütlicher als eine Panthergranate. Mit ordentlich Rummms bringt man das Haus zum Einsturz. Der Stoßtrupp spricht ein letztes Stoßgebet und ward nicht mehr gesehen.
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Auf der rechten Flanke...
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... ist es recht dünn geworden. Der russische Infanterieangriff kommt im Feuer der Panther/Turm-Kombination zum Erliegen. Der Rittmeister ist ob seiner lokalen Stärke höchst erfreut. General Sturmikowski etwas weniger. Der Geländemarker ist zwar für den Rittmeister nicht mehr nutzbar, aber die dort lagernden drei Ressourcenpunkte können noch nicht einverleibt werden und Haftladungen würden dringend benötigt, da die Rote Armee über keinerlei zielführende Abwehr gegen die Panther verfügt. Prickeln geht irgendwie anders.
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Es ist mal wieder soweit. Hermine mit der Mine kommt in illustrer Gesellschaft aus den Ruinen und "macht ihr Ding".
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Lebende Panzer sind keine mehr in der Nähe, ...
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...aber der Rittmeister muss seine Ressourcenpunkte verbraten und sorgt kräftig für Unruhe an der vorderen russischen Front in Berlin-Marzahn.
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Erneut stürmen die Rotarmisten gen Geländemarker.
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Greifbar nahe scheint er zu sein... Nur eine Wodkaflaschenlänge trennt sie von der Fahnenhissung. Der Herr Alsdruff will sich den historischen Moment nicht entgehen lassen.
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Ein anderer Trupp Rotarmisten kümmert sich weiter links um die deutschen Partisanen.
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Zwischenzeitlich gelingt dann auch die Einnahme des ersten Geländemarkers. Aber es ist der linke. Der rechte will noch nicht so recht. Statt die Wodkaflasche zu zücken und zu feiern, ...
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... bringt man auf persönlichen Wunsch des Generals Sturmikowski schweres Gerät in Stellung.
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Nu aber solls Panther und Turm an den Kragen gehen. Der Panther ist bewegungsunfähig und steht ein "klein" wenig ungünstig, so dass er nicht wirklich ins Geschehen eingreifen kann.
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Völlig unerwartet würfelt General Sturmikowski eine "6" und ein weiterer 10er-Trupp Rotarmisten zeigt sich in der Dessauer Straße. Die Panzerbesatzungen bei Altlandsberg verstehen nicht, warum sie aufgetankt und aufmunitioniert in der Sonne stehen, statt in die Kämpfe einzugreifen. Man packt derweil Farbtöpfe aus, um die fehlenden weißen Kreuze für den Berlinkampf aufzubringen. Zeit ist ja offenbar genug...
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"Feuer !!!". Die Mörser spucken Granaten, was geht. Panther und Turm werden mit dichtem Sperrfeuer belegt und versinken in aufstiebendem Staub, Explosionspilzen und niederfallenden Trümmern der umliegenden Häuser, welche für die Mörsergranaten offenbar ein viel attraktiveres Ziel abgeben als Panther und Turm.
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Unfassbar! Wieder würfelt der General eine "6" und ein frischer 10er-Trupp kommt in der Dessauer Straße an. Der Rittmeister von Doncolor hat auch schon seinen dritten Panther erhalten. Der hat gut lächeln.
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Jetzt hat's den Panther endlich erwischt. Mit verwürfelten Haftladungen und vielen ebensolchen Mörsergranaten überschüttet, quittiert der tapfere Panther seinen Dienst.
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Rotarmisten nähern sich schon wieder dem rechten Geländemarker. Die Besatzung im Pantherturm hat sie zwischen den Häuderwänden offenbar noch nicht bemerkt.
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Jetzt ist der Trupp wieder vollzählig.
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Die Mörser nehmen jetzt den Pantherturm auf der linken Flanke unter Beschuss.
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Dieweil langweilt man sich in den Häuserruinen etwas. Man hat einen massiven sowjetischen Angriff erwartet.
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Einen Befehl zum Vorrücken erhält man nicht, also verharrt man in der Stellung und zieht sich ne Dose Schokakola rein.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah74

Der eine Panther konnte nicht gestoppt werden und biegt in die Dessauer Straße ein. Drei Mann rücken ihm auf den Pelz, um ihn mit einer kleinen Haftladung zu begrüßen. 3-1-1 lautet die freche Antwort des Würfelgottes. So wird's nicht mit der Siegesfeier zum 1. Mai!
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah75

Oh Wunder! Eine "5" beschert dem General Sturmikowski einen flammneuen T-34. Zwar keinen 85er, aber bei einem nahenden Panther ist man auch für kleine Geschenke sehr dankbar.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah76

Geschafft! Der sowjetische 10er-Trupp schreitet zur Fahnenhissung. Der zweite Geländemarker ist im Besitz. Und die drei anliegenden Punkte konnten den Nemski entrissen werden. Man verteilt sich ein wenig, da sicher gleich wieder aus irgendeinem Kellerloch entweder des Volkes Stürme oder gierige Großkatzen purzeln werden.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah77

Dieweil zeigt sich das fürwitzige Pantherlein in der Dessauer Straße von seiner ungemütlichen Seite und macht sein Ding. Bei drei Würfeln bleibt kein Auge trocken und schon kurz darauf züngeln die ersten Flammen aus des T-34 Rücken.
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Weiter oben gehen jetzt die Rotarmisten nach Pantherbeseitigung nach Vorne.
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Der linke Pantherturm ist ebenfalls recht zäh - oder die Mörser aus russischer Fertigung etwas ungenau.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah80

Nanu, kein stürmendes Volk, keine Faustniks und keine Panther in der Nähe? Der Rittmeister wird wohl etwas nachlässig...
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah81

Das Würfelglück schenkt dem General Sturmikowski zwei weitere T-34. Das Pantherlein arbeitet sich durch. Die Durchschlagskraft der russischen Geschosse ist einheitlich gleich Null. Einzig der Befehl des Generals motiviert die Besatzungen zu weiterem Vorwärtsdrang.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah82

Hier ein typischer T-34-Wurf.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah83

Der dritte Panther biegt in die Bernburger Straße ein. Die schweren Mörser haben sein Mütchen gekühlt und jetzt, da er sich nach zwei Treffern dauerhaft niedergelassen hat, wird grade eine Haftladung eingesetzt, das Thema endgültig abzuschließen.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah84

Mal wieder Verstärkung auf deutscher Seite. Aus der Berliner Innenstadt kam für zehn Ressourcenpunkte ein weiterer 10er-Trupp. Sollte der bis zum vorwitzigen Panther in der Dessauer Straße vordringen, wird es für die Russen ungemütlich.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah85

Der Herr Alsdruff dokumentiert den Haftladungswurf.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah86

Zwei T-34 stehen still und der Panther zieht sich zurück, bevor das Würfelglück sich einen neuen Herrn sucht.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah87

Die Haftladung detoniert, kurz darauf auch der Panther. Offenbar hat sich die Munition entzündet.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah88

Dicker schwarzer Qualm steigt auf und vernebelt die Sicht.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah89

Verstärkung naht nach einer weiteren "5". In der Dessauer Straße herrscht wieder Leben.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah90

Noch ist der Panther in der Nähe, aber der Kommandant entscheidet, die Dessauer Straße wieder zu verlassen und in Richtung Bernburger Straße sich mit dem vorgehenden 10er-Trupp zu vereinigen. Infanterieschutz ist angesagt, ob der in der Nähe schleichenden und mittlerweile mit Ressourcenpunkten ausgestatteten Rotarmisten.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah91

Da! Ein T-34 schleicht die Häuserwand entlang. Kurze Zeit später fällt er einer Panzerfaust und einem Ofenrohr zum Opfer.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah92

Der Entsatz auf deutscher Seite verharrt eine ganze Weile in Höhe des Pantherturms Merseburger Straße. Ist die Funkverbindung zur Kompanie abgerissen? In diesen Zeiten wäre das nicht ungewöhnlich.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah93

Aus dem anderen Pantherturm schlagen noch kleine Flammen und Rauch steigt auf. Die deutschen Verteidiger können in die Gefechte in der Bernburger Straße nicht eingreifen.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah94

Auch vor dem Geschäft in der Merseburger Straße zeigen sich keine Rotarmisten. Beide Geländemarker bleiben fest in deutscher Hand.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah95

Gefährliche Ruhe. Was passiert gerade? In der Gefechtspause genießt man die trügerische Ruhe.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah96

Der dritte Panther wird mit Haftladungen angegangen. Der 10er-Trupp Rotarmisten ist durch ein Haus von der Dessauer Straße in die Bernburger Straße gesprintet und - hat leider nur noch 2 Ressourcenpunkte für eine einzige Haftladung. Zähneknirschen und Hoffen ist angesagt.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah97

Der T-34 von gegenüber hält auch drauf. Der Panther nimmt tapfer den ungleichen Kampf auf.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah98

Der T-34 klinkt sich aus, der Panther kriegt aber auch seinen Teil ab. Bewegungsunfähig bleibt er in der Bernburger Straße liegen.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marzah99

Eine Haftladung macht der Sache ein Ende.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marza100

Ein mutiger 3-Mann-Trupp hat sich an den linken Geländemarker am Pantherturm in der Merseburger Straße vorgearbeitet. Der Scharfe Schütze der Deutschen hat schon einen Mann erwischt, bevor der Trupp in den Schutz der Mauer abtauchen konnte. Jetzt geht es dem Geländemarker an den Kragen. Die Fahne wird bereits zum Hissen bereitgehalten. Noch knobelt man aus, wer zum Himmelfahrtskommando über die Mauer klettern wird.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marza101

Nicht neu, aber immer wieder gerne genommen: der Herr Rittmeister lässt das stürmende Volk ausschwärmen. Dieses Mal ist der Herr Alsdruff wieder zugegen und bittet um ein Lächeln und ein paar spontane Worte für die Zeitung.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marza102

Die sturmige Aktion verhindert, dass sich die Rotarmisten vom Panther abwenden können um den 3er-Trupp am Geländemarker zu unterstützen. Ein kleiner Zeitgewinn für das LVI. Panzerkorps.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marza103

Aaah jetzt, ja! Grigorij Fannaschenko hat sich mit seinem Maxim-MG am Geländemarker aufgebaut. Uns isser!
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marza104

Die Gruppe des stürmenden Volkes ist schon etwas mürbe geworden. Hält sich aber noch, wie der Schnappschuss aus einer darüberfliegenden IL-2 zeigt.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marza105

Und wieder kommt Verstärkung in Form eines frischen 10er-Trupps Rotarmisten an. Das ist auch gut so, denn bei der Dichte an plötzlich auftauchenden deutschen Partisanen verbrauchen sich die Trupps der Roten Armee sehr schnell.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Marza106

Das Gefecht wurde dann gegen 20:00 abgebrochen, die Truppen wieder in die Kasernen geschickt. Beim nächsten Spiel in Berlin werden alle Russenpanzer das vorbildliche Weisse Kreuz tragen können. Zeit zum Aufbringen war ja hinreichend.

Freundlich grüßt

General Sturmkowski.

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16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Empty Re: 16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg

Beitrag von Plasticwarrior am 31.05.15 23:16

Das Spiel war oft auf der Kippe.Mal zur einen Seite mal zur anderen.
Man konnte nicht sagen wie es ausgeht 16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg 1300786600 .


Auf Russen Seite sind die Infanteristen erst in Spiel gekommen und danach wieder raus.
Nach kurzer Pause (Würfel 5 oder 6) wieder ins Spiel gekommen.

Auf Deutscher Seite war es der Volkssturm.

An Schwerem Gerät war allerdings nicht soviel am fahren.

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16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Empty Re: 16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg

Beitrag von Gast am 01.06.15 8:54

Herzlichen Dank für den tollen Bericht an den 4711er Alsdruff 16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg 1780324424

Das war echt ein zähes Spiel und ich hätte nie gedacht, das es sich so in die länge ziehen würde.
16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg 1388561698
Fortuna war mir am Anfang hold und bescherte mir mit zwei 6er Würfen recht früh zwei Panther.
Das wars dann auch mit den Reserven, der Rest musste mit Recourcenpunkten ausgeglichen und teuer bezahlt werden.
Nachdem 2 Marker dann an die Russen verloren gingen, war dass dann auch nicht mehr so einfach möglich.

Alles in allem ein sehr interessantes Spiel gegen einen zähen Gegner 16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg 1941960893

PS: Der Panther Turm wurde mit 9/7/7/3 gespielt

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16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg Empty Re: 16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg

Beitrag von Panzerknacker am 02.06.15 17:33

Jo, Danke 16. April 1945 - Angriff der Roten Armee auf Berlin-Mönchberg 1941960893

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