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(PBG) Sommer 43 an der Ostfront

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(PBG) Sommer 43 an der Ostfront

Beitrag von Arminace am 10.01.19 10:51

Mein erster selbst erstellter „Schlachtbericht“.

Hintergrund: Für einen alten Bekannten wurde ein kleines Demospiel mit bewusst sehr simplen Setup (Terrain als auch Einheiten) veranstaltet um das Spiel näher kennenzulernen.

Auf dem ersten Bild sieht man zwei der Teilnehmer vor dem Grundlayout des Schlachtfelds und Startsetup.
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Armeesetup:
Spieler Achse:
Division: 1.XX / Deutschland (hohe Moral)
1x Panther G
1x Tiger 1
1x SDKFZ 251 + MG (PAK Besatzung und der kleine Infanterietrupp sind hier verladen sowie die PAK40 angehängt)
1x PAK 40
1x kleine Infanteriegruppe mit Panzerschreckunterstützung
1x großer Trupp mit 2x Panzerschreckteams
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Spieler Alliierte:
Division: 18. Panzerkorps / UDSSR (geringe Moral)
5x T34/76 (1943 Version)
+
5x aufgesessene Panzerreitertrupps bestehend aus einen Sergeant und 7x Soldaten alle mit Maschinenpistolen bewaffnet. Stellvertretend wird bei aufgesessenen Truppen nur der Kommandant auf das Model gesetzt.
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Zum Szenario:
Sommer 1943 das 18 Panzerkorps der Roten Armee startet eine Gegenoffensive in das von der Wehrmacht besetzte Gebiet. Ziel ist die Befreiung des Dorfes „Zielona Gora“ aus den Händen der Aggressoren. Nach Meldung über das besetzen der Kirche wir den Roten Verstärkung gewährt. Die Besatzer sind von dem Vorpreschen der russischen Panzer völlig überrascht denn die Nachrichtenmeldungen sprachen von einem sich für die Verteidigung vorbereitenden Feind.

Dies wird in einer Bonusbewegungsrunde für den UDSSR Spieler berücksichtigt.

Runde 1:
Der UDSSR Spieler versucht trotz der geringen Moral der eigenen Truppen eine extrem aggressive und hochriskante Taktik: Die Distanz mit den schnellen T34 möglichst auf unter 20 Metern zu den gegnerischen Panzern zu verringern, um die hohe Reichweite sowie Zielgenauigkeit der deutschen Panzer zu negieren sowie den langsamen Tiger 1 im Nahkampf auszumanövrieren. Die Tankrider sollen die überlebenden UDSSR Panzer Schutz vor den hoch gefährlichen Panzerschrecktruppen ermöglichen. Dies ist sehr Risikoreich und wird die Schlacht sehr schnell für eine Seite entscheiden.

Gemäß der gewählten Taktik wurde die Bonusbewegung genutzt, um die Distanz zum Gegner zu halbieren. Die Häuser wurden als Sichtschutz genommen.
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Runde 2:
Der niedrige Hügel vor dem Tiger 1 versperrt ihm die direkte Sicht auf die T34. Der Panther blieb in Feuerbereitschaft (Warten) um auf die T34 notfalls reagieren zu können und seinen unzuverlässigen Antrieb zu schonen. Das 251er hat die PAK 40 nebst kleinen Trupp hinter dem Szenario Ziel (Kirche) in Stellung gebracht.
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Runde 3:
Der Tiger fuhr noch ein Stück auf den Hügel zu und eröffnete das Feuer auf den vorderen T34. Dabei hatte er einige der aufgesessenen Tankrider erwischt und die übrigen zum Absitzen gezwungen.
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Das Vorsprechen der T34 konnte dennoch nicht verhindert werden und der Panther hat die schnellen T34 verfehlt. Auf dieser Distanz können die T34/76 mit ihren schwachen Kanonen den Deutschen Panzern durchaus gefährlich werden. Jetzt scheint es für die Deutschen eng zu werden
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Glücklicherweise haben die deutschen noch Veteranentrupps mit Panzerschrecks zur Verfügung. Der erste Schreck hat sein Ziel noch verfehlt, der Zweite hat sein Ziel voll in die Seite getroffen und dank ihres hohen Durchschlags zwei kritische Treffer verursacht (Hauptgeschütz beschädigt und die Besatzung eingeschüchtert).
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Runde 4:
Die Initiative in dieser kritischen Situation ist auf der deutschen Seite. Der Panther konnte auf die T34 reagieren und mit einem Schlag den ersten T34 erledigen. Dieser brennt zudem mit einer riesigen Rauchwolke aus. Der aufkommende Wind verhinderte zudem einen Gegenschlag des 2. T34 und die Moral der ohnehin schlecht motivierten UDSSR Truppen leidet dadurch weiter (erste Moralstrafkarten werden gezogen).
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An der rechten Flanke hat die hohe Initiative auch für Reaktionspotential der deutschen Eliteinfanterie auf die nach wie vor sich bewegenden T34. Unterstützt vom SDKFZ 251 konnte der 2. T34 auch massiv beschädigt werden (Drehkranz beschädigt) und Verluste unter den mittlerweile abgesessenen Tankridern verursacht werden.
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Runde 5:
An der linken Flanke nutzt der T34 den Sichtschutz der Rauchwolke, um die sich umzupositioniernde Pak 40 zu flanken und das Koaxial-MG hat zwei der drei Besatzungsmitglieder ausgeschaltet. Da der Kommandant des PAK-Trupps unter den Opfern ist, ist dieser nun „Führungslos“ und erhält die entsprechenden Negativeffekte.
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An der rechten Flanke macht die Panzerschreck der deutschen Infanterie kurzen Prozess mit zwei der T34 wodurch weitere Moralkarten vom UDSSR Spieler gezogen werden mussten. Aufgrund der schlechten Moral der USSR-Division führte dies zu einem Sieg für den Achsenspieler, auch wenn die mit jeder Menge PPSH und Granaten ausgerüsteten Infanterie der UDSSR nun in einer optimalen Reichweite wäre um die deutschen Begleittruppen zu dezimieren.
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Fazit:
Die Taktik des UDSSR Spielers hätte funktionieren können, aufgrund der Launen des Windes und der exorbitant guten Panzerschreckschützen wurde dies allerdings verhindert.

Die übrigen Rotarmisten gerieten in Gefangenschaft...und immer daran denken: Bleibt weg von der Panzerschreck! Diese sind richtig böse!
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Re: (PBG) Sommer 43 an der Ostfront

Beitrag von waterliner am 10.01.19 18:45

Moin Arminace,

Noch einmal danke für die kurzweilige Zeit. PBG könnte von der ersten Minute an wirklich überzeugen. Ich hoffe dass im Norden auch einiges gehen könnte. Mal sehen was die Taktica so bringt und ggf. das Boot Camp hier in der Gegend. Ich freue mich jetzt schon.

Gruß, waterliner.
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Re: (PBG) Sommer 43 an der Ostfront

Beitrag von Qhorin am 12.01.19 12:30

Hey,

haha ... der erste Spielbericht - feine Sache!!

... das ist ja irgendwie ein Deja-Vu, die beiden besten deutschen Panzer der Zeit können sich gegen die T-34 nicht erwehren. So war das bei meinem ersten Spiel auch.
Irgendwie will mir das noch nicht ganz runter. Die Russen fahren munter drauf los und Panther/Tiger und Co stehen dumm da. Da stimmt noch irgendetwas grundsätzlich nicht in der Mechanik scratch

Grüßles
Qhorin

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Re: (PBG) Sommer 43 an der Ostfront

Beitrag von Arminace am 12.01.19 13:10

Ähm... es ist nicht jede einzelne Aktion im Spielbericht gelistet worden. Der Panther hat einen T34 einfach so mit einem Treffer ausgenockt (da gab es keine Rettungswürfe mehr) und einen verfehlt (schnelles Ziel und nur Teilweise sichtbar) und der Tiger hatte kein Schussfeld gehabt... und von den T34 hat nicht einer einen Treffer landen können, welcher die Panzerung der deutschen Panzer durschlagen konnte. Ich glaube nicht, dass dies so unrealistisch ist :D
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Re: (PBG) Sommer 43 an der Ostfront

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