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(PBG) Die Viervölkerschlacht von Braunschweig

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Beitrag von Arminace am 26.03.19 12:36

Spielbericht Alexander Fischer und Bilder Peter Wal

Die Viervölkerschlacht von Braunschweig

Um beim PBG Event vom März 2019 alle anwesenden Armeen in eine gigantische Schlacht einzubauen, haben wir uns spontan für ein Fantasiesetting entschieden: Drei, vor Panzern fast platzende deutsche Divisionen gegen eine Streitmacht von Amerikanern, Briten und Sowjets im Jahre 1943 mit entsprechender Ausrüstung. Somit also eine Schlacht mit 4 Nationen und 6 Divisionen, jeweils 3000 Punkte stark.

Das Schlachtfeld war hierfür groß genug ausgelegt:
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Auf deutscher Seite gab es kaum Infanterie, dafür aber insgesamt 5 Panther, einen Ferdinand, Flammpanzer, Aufklärer sowie Artillerie und PaKs. Zudem steht auch noch alles motorisierte unter der Kommandantur eines mobilen HQs in Form eines Sdkfz 250/3.
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Eine Besonderheit stellten die beiden „Brandenburg“ Kommandos der 23. Panzerdivision. dar, welche als Sowjets getarnte Infanteriegruppen sind und schon zu Beginn in der Mitte des Spielfelds stehen durften. Eine JU87 G1 stand als Luftunterstützung bereit.
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Amerikaner und Briten rückten mit zahlreichen Shermans, ein paar PaKs, sowie schlagkräftiger mechanisierter Infanterie in Bren Carriers und Halftracks an. Die Russen brachten gigantische Infanteriehorden mit 100+ Minis, etwas Artillerie und Flak sowie ein paar T34 ins Spiel und stellten zudem einen IL-2 bestückt mit Raketen in Bereitschaft.
Obwohl jeder Spieler zwei Reserven hatte (außer den Briten, was diese noch bitter bereuen sollten), war die Platte krachend voll. Insbesondere die Alliierten-Startzone glich eher einer Ameisenkolonie als einer Formation.
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Insgesamt standen nun schließlich 9000 Punkte auf jeder Seite. Es wurden Missionszielkarten gezogen, eine pro Spieler und somit drei pro Faktion. Die Achsenstreitmächte hatten das Ziel ihre Startzone (10cm Spielfeldstreifen am Rand) bis Runde 10 zu halten, den Kommandanten einer frei wählbaren Infanteriegruppe auszuschalten (die Wahl fiel auf einen der zahlreichen sowjetischen Uffz), außerdem musste eine der deutschen Divisionen mindestens einen Panzer bis Runde 10 in unversehrtem Zustand bewahren. Die Alliierten hatten somit schonmal automatisch das Ziel bis Runde 10 alle Panzer dieser Division zumindest anzukratzen sowie die gegnerische Startzone zu erobern. Zudem musste eine VIP Einheit und ein VIP Kommandant ausgeschaltet werden. Die Wahl fiel auf einen Uffz der Brandburg-Einheit (Sowjets durften auswählen) und den Panzerjäger Ferdinand (der Deutsche durfte das entscheiden…). Zudem hatten die Alliierten noch das Ziel alle deutschen Infanterieeinheiten zu vernichten.
Die kumulierte Armee Initiative der Deutschen war höher. Daher konnten sie die Startseite bestimmen. Das Terrain in Kombination mit den offensiven Zielen der Alliierten war klar zu ihren Gunsten: ein Fluss mit nur drei Übergängen teilte das Feld und würde perfekte Nadelöhre darstellen um mit der überlegenen Reichweite und Feuerkraft der Panther und Co. zu punkten. So hatte zum Beispiel der Ferdinand von Anfang an perfekte Sicht und Schussfeld auf alles, was es auch nur annähernd wagen sollte die Bahngleise und die Eisenbahnbrücke zu betreten.

Die Prognose seitens eines Entwicklers von PBG war für die Alliierten Spieler sehr düster, denn bei der Armeeplanung der Spieler wurden aus seiner Sicht bestimmte Vorteile auf Alliierter Seite wie z. B. Artillerie- und Luftüberlegenheit sowei bestimmte strategische Armeeeigenheiten nicht ausgeschöpft. Der Entwickler meinte Zitat: „Sich 1943 mit deutschen Panzerverbänden auf einen direkten frontalen Schlagabtausch auf Entfernung einzulassen ist eine Aktion, welche auf eine Selbstmordmission hinausläuft. Gerade 1943 sind Panther und Tiger sowie deren Versionen schlicht ein massives Problem, wenn man diese frontal angeht… .“

Die enorm lange Initiativtabelle, welche die Aktivierungsreihenfolge der Einheiten vorgibt, wurde im Rahmen der Vorbereitungen letztendlich erfolgreich befüllt und die Aufstellung war abgeschlossen.
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Die Schlacht kann also beginnen.
Runde 1:
Die Artillerieeinheiten aller Spieler haben noch nichts in Sicht und halten sich durch „WARTEN“ in Bereitschaft. Die Panther rücken vor um in Feuerstellung zu kommen. Noch halten die Störanfälligen Antriebe.

Nun starten die Amerikaner den Vormarsch mit den Shermans. Ein unglücklicher Sherman wagt es das Bahngleis zu überqueren und eher er bis drei zählen kann, unterbricht der lauernde Ferdinand. Direkter Treffer auf die Seitenpanzerung, die der Ferdinand selbst auf diese Distanz wie Butter zerschneiden kann. Ein kritischer Treffer durch Autodurchschlag also… und das Resultat: zerstörtes Geschütz!
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Damit wird dieser Sherman schonmal als künftiger „Opferpanzer“ deklariert. Ansonsten können alle anderen Einheiten beider Seiten ungestört vorrücken.

Ein T34 eröffnet das Feuer auf das Gebäude hinter dem sich die „Brandenburg Einheit“ versteckt, denn ein eingerissenes Gebäude, blockiert auch nicht mehr die Sichtlinie auf dahinterliegende Einheiten
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Beitrag von Arminace am 26.03.19 12:45

Die Brandenburgeinheit tritt daraufhin den Rückzug an um in Sicherheit gebracht zu werden.
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Die deutschen Kübelwägen beeindrucken durch ihre Geschwindigkeit beim Transport der PAK40. So wird es nicht lange dauern bis diese in gute Feuerposition gelangen. Der sowjetischen ZIS-3 PAK sind die Hände gebunden. Zwar steht sie dem Ferdinand, der durch seinen Schuss seine Position verraten hatte gegenüber mit perfekter Sichtlinie. Dennoch ist allen klar, dass auf diese Distanz die AP-Munition der massiven Frontpanzerung des Tiger Chassis des Ferdinands nichts anhaben könnte. Daher erstmal abwarten.

Allgemeine Lage am Ende der Runde:
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Deutsche Seite:
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Alliierte Seite:
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Runde 2:
Der Ansturm der Alliierten wird fortgesetzt.
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Leichte Artillerie der Alliierten nimmt das Haus hinter dem die Zieleinheit (Eine der Brandenburgeinheiten) stand weiter unter Beschuss und fügen einen weiteren Schadenspunkt zu. Die Panther sind noch nicht zufrieden mit ihrer Position und rücke alle weiter vor. Dabei passiert es: Panther Nummer 1 hat eine fatale Antriebsstörung und bleibt hinter einem Gebäude liegen... leider kein Reparaturfahrzeug vorhanden und eine schadenfrohe Reaktion der Alliierten lässt nicht lange auf sich warten.
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Die Shermans von Amis und Briten setzen ihren Vormarsch fort. Der bereits zuvor beschädigte Sherman kreuzt dabei erneut die Schusslinie des Ferdinands – dieses Mal mit tödlicher Folge. Erneut ein Autodurchschlag auf Grund des gewaltigen Geschützes des Jagdpanzers und schon löst er sich in Rauch auf.
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Die Schnellen T34 haben die Furt erreicht und beginnen mit dem Übersetzen. Das sieht die deutsche StuH42 und feuert ihre heftige HE Munition ab – leider ein Blindgänger. Infanterie und Transporter der Alliierten kriechen auch weiter Richtung Fluss. Insbesondere für die unmotorisierten Russen ist das sehr mühsam. Ideal für die anderen Spieler um währenddessen Pause zu machen. Dem Sowjetischen Wunsch einen Sklaven oder zumindest Adjutanten für des Bewegen solcher Infanteriemassen zu bekommen, kann nicht nachgekommen werden.

Das deutsche SdKFz 222 erspäht einen der beladenen M2 Halftracks und gibt das Ziel and den Funker der wartenden leichten Feldhaubitze 18 weiter. Das Projektil verfehlt durch Abweichung allerdings trotz der mittleren Explosionsschablone jegliche Ziele.
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Die PaK 40 protzen ab und richten sich aus. Die Zis-3 wartet weiter ab, da sich ihr immer noch kein lohnenswertes Ziel bietet.
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Runde 3:
Erneut beharkt die Artillerie das Haus. Allerdings ist die Qualität der russischen Munition, wie sich später noch deutlicher zeigen wird, ein Problem – nur Blindgänger und kein Schaden. Die Panther sind jetzt endlich in Feuerstellung. Einer beschädigt einen britischen Sherman, der zweite plättet die Zis-3 PaK am anderen Ende des Spielfeldes, wobei auch ein Crewmitglied ins Jenseits wandert.
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Die Shermans versuchen weiterhin endlich näher and die Deutschen zu kommen und erste Shermans erreichen die Stellen an denen eine Flussüberquerung möglich ist. Einer wird dabei von einer bereits in Stellung gebrachten PaK40 unterbrochen, wobei allerdings nichts passiert, da die PaK verfehlt.
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Ein anderer britischer Sherman hat weniger Glück. Genau in dem Moment als er die Kuppe der kleinen Steinbrücke erreicht hat die LeFH18 unterbrochen – Volltreffer. Die Explosionswirkung gegen die Dachpanzerung schädigt den Sherman. Da er noch einen Lebenspunkt übrig hat, kann er jedoch den Zug fortsetzen und steht nun der PaK40 gegenüber.
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Mit seinem 2. Aktionspunkt lässt er eine MG Salve auf die PaK40 Crew ab. Dank deren Deckung allerdings kein Treffer. Somit endet das erste Kleinkaliber Feuer des Spiels ohne Erfolg.
Zwei der T34 nehmen das Haus weiter unter Beschuss aber versagen beide kläglich. Der dritte T34 feuert auf die StuH42 die ihn schon letzte Runde versucht hat zu treffen. Doch auch er holzt daneben. Die StuH42 lässt nicht auf sich warten und reagiert. Die HE Explosion trifft die Frontpanzerung des T34 und zieht ihm einen Lebenspunkt ab.
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Dabei wird auch das Haus von den Ausläufern der Detonation erwischt und dabei zu einer Ruine reduziert… Somit haben die Deutschen fortgeführt woran die Russen solange gearbeitet haben.
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Die Sichtblockade bleibt dank des von Roland mitgebrachten und gebastelten Papier-Ruinengebäudes, welches nun stattdessen aufgestellt wird vorerst bestehen.
Der Ferdinand lässt seinen Motor and um sich zu drehen – und schafft es ohne Motorausfall. Die Alliierten meinen dazu nur, dass man für den eigentlich eher die neue Eigenschafft „Ultra-störanfälliger Kackantrieb“ einführen müsste. Die Briten und US-Infanteristen machen weiter mit ihrem Vormarsch. Erste britische Trupps sitzen von ihren Carriern ab. Ebenso stoßen die Russen vor. Amerikanische und sowjetische Infanterie befindet sich nun auf der Eisenbahnbrücke. Scherzhaft ist bereits die Rede von einem „Race to Berlin“ als die Russen einige Zentimeter näher am Ende der Brücke dran sind.
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Eine Sdkfz 251 fährt um die Kurve und versucht dieses Rennen abrupt mit seinem Bord-MG zu beenden. Aber die Distanz ist noch zu weit, es kann nichts beschossen werden. Der amerikanische Greyhound hat nun bereits das Ende der Furt erreicht und könnte als erste alliierte Einheit das andere Ufer betreten. Die in Lauerstellung liegenden Brandenburg Kommandos hinter der Ruine mit ihren PTRD Panzerabwehrgewehren sowie die gefährlich nahen Flammpanzer und Panther schrecken ihn aber so sehr ab, dass er lieber noch im Wasser und somit außer Sicht bleibt. Der deutsche Aufklärer waltet seines Amtes und gibt eine Zielzuweisung auf den britischen Morris Tractor mit aufgeprotzter PaK. Der 8cm Granatwerfer empfängt diesen Befehl und feuert auf das ungepanzerte Ziel: Volltreffer.
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Der Moris geht in Flammen auf und auch die Crew der 6pd PaK die im Fahrzeug transportiert wird, ist somit verloren. Ein herber Verlust der zwei Moralmarker für die Briten zur Folge hat. Auch der zweite Schuss des Mörsers würde nochmal einen Volltreffer erzielen. Aber da lebt ja sowieso schon nichts mehr. Die überlebende Crew der sowjetischen Zis-3 macht sich auf den Weg um die nun herrenlose britische PaK eventuell später zu bergen. Die Sowjets fordern jetzt ihren IL-2 als Schlachtflieger an. Die Deutschen reagieren und fordern ihre JU87 G1 an. Eigentlich war das Ziel die JU auf Abfangkurs gegen die IL zu setzen. Allerdings wurde dies vergessen zu deklarieren, weshalb die JU nun als Schlachtflieger zum Angriff von Bodenzielen übergeht.
Runde 4:
Die Sowjets können es nicht lassen und wollen auch die Ruine des Hauses komplett schleifen. Ein anderes Ziel bietet sich allerdings im Moment auch nicht an und Funkausrüstung war anscheinend Mangelware bei der Armeeaufstellung. Immerhin landen sie einen Treffer mit ihrer 76mm regimental Gun auf die Ruine, welche jetzt nur noch einen Treffer einstecken könnte bevor sie komplett dem Erdboden gleich gemacht wäre.

Die Panther haben nun teilweise schon Sicht auf die Shermans bei der Steinbrücke. Zwei eröffnen das Feuer, aber verfehlen.
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Die restlichen Panther warten. Die Shermans versuchen nun weiter vorzustoßen. Der Ferdinand unterbricht, aber auch er verfehlt.
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Der Sherman auf der Brücke befindet sich jetzt in einer gefährlichen Situation. Er blickt der feuerbereiten Pak40 direkt ins Rohr und entscheidet sich HE zu laden um die Crew auszuschalten. Aber dummerweise handelt es sich um einen Blindgänger (Die allierten haben diesmal auch wirklich Pech mit ihrer Munition). Die PaK40 freut sich und reagiert sofort.
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Das wars für den Sherman auf der Brücke. Ein fataler Schlag für die Briten. Erneut müssen sie einen Moralmarker ziehen, was dann auch schon zu viel des Guten war. Die Moral der Briten ist auf Grund der fehlenden Reservetruppen zerbrochen. Ihre Einheiten werden demoralisiert und erhalten von nun an -4 auf ihren (S) und werden zudem der Kommandantur der Amerikaner unterstellt. Weitere Moralmarker für britische Verluste werden nun den U.S. Spieler angelastet.

Hinzu kommt jetzt noch folgendes Problem: das qualmende Wrack des Shermans versperrt die Brücke für alle weiteren Einheiten die schon auf die Überquerung auf dieser Seite warten. Ein kurzer Check der Gewichtswerte der anwesenden Fahrzeuge zeigt, dass nichts auf Seiten der Alliierten in der Lage wäre das Wrack wegzuschieben. Damit haben die Deutschen auf dieser Seite des Schlachtfeldes effektiv schon gewonnen, wobei einige Shermans am anderen Ufer nun in besserer Reichweite wären.

Die T34s sind am Zug. Der erste schafft es nun endlich der StuH42 einen Schaden durch einen frontalen Treffer zuzufügen.
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Diese reagiert prompt, kann aber dieses Mal nichts erwischen. Der T34 mit der Turmnummer „63“ nimmt die zweite PaK40 ins Visier. Wie zuvor der Sherman, lädt auch er Splittermunition und da passiert es: Fassungslos starren die Alliierten auf die gewürfelte „20“, während die Achsenspieler und freudiges Gelächter ausbrechen. Das war für die meisten der Teilnehmer das erste Mal, dass sie in PBG einen Rohrkrepier mit interner Detonation live miterleben dürfen.
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Der T34 verfällt dadurch in Panik und sein Geschütz ist hinüber.

Der Flammpanzer III rückt vor und feuert seinen brutalen Fahrzeugflammenwerfer auf den anderen T34 ab.
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Dieser nimmt zwar keinen Schaden, dessen Mannschaft gerät allerdings in Panik (Wurf auf OU Panzerung) und der Panzer fängt zudem zu brennen an (Volltreffersymbol!).
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Der dritte und somit letzte T34 versucht die Ruine durch einen finalen Treffer endgültig zu entfernen. Dass er dabei das Ziel verfehlt, wundert beim aktuellen russischem Würfelglück nun keinen mehr.

US und Sowjet Infanterie setzt ihre Überquerung des Flusses fort. Auch in der Furt wimmelt es langsam schon vor russischen Uniformen. Der amerikanische Greyhound nimmt nun doch seinen Mut zusammen. Er will endlich auch mal ein Ziel sichten und an den US-Mörsertrupp durchgeben. Also Vollgas und raus aus dem Flussbett. Darauf haben die lauernden Brandburg Kommandos nur gewartet. Ein PTRD Schuss durch die schwache Seitenpanzerung ist direkt ein Autodurchschlag und es gibt einen kritischen Treffer.
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Ausgerechnet eine „2“: Munitionsbehälter getroffen, der Greyhound wird in alle Einzelteile zerfetzt.

Das deutsche Sdkfz 222 macht es hingegen erneut vor, wie ein guter Aufklärer zu arbeiten hat. Zielzuweisung auf eine US -Infanteriegruppe and den Mörser. Dieser trifft mit seinen zwei Granaten insgesamt 5 Infanteristen. Es gibt daher eine Paniktest wegen schwerer Verluste, doch die Amis bleiben standhaft.

Das Sdkfz 251/18 mit seinen Flammenwerfern rückt vor und fackelt den T34 mit der Turmnummer „63“ ab.
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Der Schaden reicht aus um ihn direkt zu zerstören.

Immerhin ist die US Panzerabwehrkanone nun in Stellung und feuert auf das 251er, welches zuvor versucht hat die Infanterie auf der Brücke zu beschießen.
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Ein Treffer mit Autodurchschlag, doch der kritische Treffer fällt mit „Niedergehalten“ milde aus.

Die zweite PaK40 kann nun getrost die brennenden Überreste der T34 in ihrer Flanke ignorieren und sich den Shermans widmen. Einer der Briten bekommt dadurch direkt einen kritischen Treffer durch Autodurchschlag ab, woraufhin er zu brennen anfängt und dem „Tommykocher-Klischee“ alle Ehre zu machen versucht.
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Die Luftunterstützung begibt sich in Stellung und würde nächste Runde eintreffen.
Doch dazu soll es nicht mehr kommen. Die Flaschenhälse an den Flussübergängen sind übersäht mit brennenden Wracks alliierter Panzer. Den Spielern ist bereits jetzt klar, dass sie mit der verbleibenden Ausrüstung nicht schaffen werden ihre Missionsziele annähernd zu erreichen und nur noch mehr Einheiten den Panthern und Co. zum Fraß vorwerfen würden. Taktischer Rückzug und neuformieren!

Fazit: 1943 sind die deutschen Reichweiten-, Panzerung- und Durschlagswerte für die Alliierten sehr herausfordernd, insbesondere in Kombination mit schwierigem Terrain und Missionszielen die es den Deutschen erlauben ihre Großkatzen defensiv und den Alliierten frontal gegenüber positionieren. Ein großes Defizit in den Aufgestellten Armeen der Alliierten war der Mangel an guter Artillerie und ausreichend Aufklärungseinheiten. Gerade bei den Amerikanern eine Stärke die nicht außer Acht gelassen werden sollte. Zudem hätte es mehr Luftunterstützung in Form von Bombern am besten so früh wie möglich gebraucht, um den Panthern von oben einzuheizen. Die Niedrige Moral der britischen Truppen auf Grund des Mangels an Reservetruppen gab den Allierten den Rest.

Eine Aneinanderreihung von Fehlern, welche den teilnehmenden „Kommandanten“ wohl nicht mehr passieren dürfte.

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Beitrag von Qhorin am 28.03.19 16:27

Schön, schön, danke für den fetten Bericht. Ich brauche noch ne ruhige Stunde um das zu genießen ...
btw: schöne Spielmatte (PBG) Die Viervölkerschlacht von Braunschweig 1780324424

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Beitrag von GumSmith am 16.04.19 15:42

Moinmoin,
"Die deutschen Kübelwägen beeindrucken durch ihre Geschwindigkeit beim Transport der PAK40. So wird es nicht lange dauern bis diese in gute Feuerposition gelangen."

Können Kleinfahrzeuge wie der Kübelwagen in diesem Spielsystem tatsächlich die PAK 40 ziehen ? Das wäre in meinen Augen ein ziemlich grober Schnitzer die Pak 40 wiegt mit knapp 1,5 to. fast 3 x soviel wie der Kübel (Leergew. 550,-kg). Da würde die Zugkraft bei weitem nicht reichen, die Pak irgendwo langzuziehen ausser vielleicht auf der Strasse.  Geschweige denn, das die Bremsen das fahrende Gespann sicher abbremsen könnten.
Und Gesamtgewicht mit 4 Mann für den Kübel ist 950,-Kg, Munition könnten die also auch nicht wirklich mitnehmen.
Der Spieltisch und die Modelle sehen gut aus, macht sicher Spaß darauf zu spielen.
Gruß GumSmoith
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Beitrag von Arminace am 16.04.19 16:57

War ein tatsächlich ein Fehler und ist behoben. Wir haben uns entschieden, dennoch mit den erstellten Listen (trotz einiger Maken) zu spielen.
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Beitrag von Qhorin am 17.04.19 12:48

Hey,

so, jetzt auch mal in Ruhe gelesen ... toller Bericht und tolles Gefecht. Da war ja ganz schön was los. Die Spieltiefe bei PBG ist ja enorm, auch wenn die Initiativtabelle bei diesem größeren Aufeinandertreffen doch schon etwas Aufwand ist. Oder wie hat das auf euch gewirkt?

Das mit der Pak-40 ist mir auch aufgefallen, hier mal das Beispiel wie das gehört (PBG) Die Viervölkerschlacht von Braunschweig 1780324424
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Ich beobachte ja bei jedem PBG-Bericht wie das aussieht mit dem Balancing und der ganzen Geschichte mit den Reichweiten, den ganzen technischen Problemen, die man besonders den deutschen Panzern nachsagt, usw. Spannend.

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Beitrag von Arminace am 17.04.19 15:22

Ja, war beim Armeeaufbau aus meiner sicht von vornherein klar, dass die Deutschen da KLeinholz aus der anderen Seite macht.

Das passiert halt, wenn man alle Stärken und Vorteile der eigenen Nation außer acht lässt :D
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