Magazin: 20th Century Wars - Die Kriege des 20. Jahrhunderts

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Magazin: 20th Century Wars - Die Kriege des 20. Jahrhunderts

Beitrag von FrankM am 26.01.16 21:10

Es gibt wieder etwas Neues im Zeitschriftenhandel:

 

"20th Century Wars - Die Kriege des 20. Jahrhunderts".

 

Kommt ursprünglich aus Kroatien und ähnelt in der Aufmachung der "Husar", jedoch mit deutlich weniger Fotos und Zeichnungen und einem - gefühlt! - deutlich größerem Textanteil.

 

Die aktuelle Ausgabe hat 3 Themen:

 

- Mukden 1904 (im Russisch-Japanischen Krieg)

- Die Männer der Emden (1914/15) und

- 1942 - Die Kämpfe um die Fabrik "Roter Oktober" in Stalingrad (Seeeehr ausführlich!).

 

Kosten: 5 €
Seiten: 100

Ihr solltet zumindest im Laden mal einen Blick reinwerfen.

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Re: Magazin: 20th Century Wars - Die Kriege des 20. Jahrhunderts

Beitrag von Wheeling Turn am 03.02.16 11:58

Hab mir das Heftchen gestern gekauft.
Macht einen Rundum guten Eindruck. Nicht so viele schöne bunte Bildchen, etwas textlastiger als die Husar, aber gut. Den Fünfer allemal wert.

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Re: Magazin: 20th Century Wars - Die Kriege des 20. Jahrhunderts

Beitrag von Plasticwarrior am 08.02.16 18:37

Hi Frank,
da Du ja schon so eine umfangreiche Sammlung an Unterlagen hast.
Ist für mich die Frage "steht in den Heften/Magazinen" was Neues oder ist es doch mehr nur das was man schon aus anderenen Literatur Quellen kennt?.

Klar der Geschichtlichenverlauf wird sich nicht ändern.

Nur als Beispiel wäre die Panzerschlacht in/um Kursk zu erwähnen.
Denn da waren die Zahlen,besonders die der Russischenseite doch etwas daneben.
Durch neuere Recherchen kam ja raus das vieles was die Russen als Abschüsse gemeldet hatten nicht möglich war,wei das material von Deutscherseite gar nicht Teilgenommen hatte.

Solche Info´s wären interessant.

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Re: Magazin: 20th Century Wars - Die Kriege des 20. Jahrhunderts

Beitrag von FrankM am 09.02.16 20:22

Hmmm, jetzt muss ich mich wohl etwas outen.

Ich hatte mal ca. 3.500 Bücher und Fachzeitschriften. Damals habe ich noch 50 - 100 Seiten täglich gelesen, manchmal auch mehr. Dann ging einiges schief, ich musste auf rd. 1.500 reduzieren. Inzwischen habe ich wieder so ca. 2.500 Bücher und Zeitschriften, zzgl. eine 3-stellige Zahl an DVDs, usw. Von den vielen E-Books ganz zu schweigen. Dummerweise habe ich nur keine Zeit mehr zu lesen. Wenn ich im Monat meine 10 - 20 Seiten schaffe, dann ist das schon viel. Die aktuelle Husar habe ich z.B. gestern erst ausgelesen. Grob geschätzt dürfte ich ca. 500 ungelesene Bücher und rd. das doppelte an ungelesenen Zeitschriften haben. Und dennoch kaufe ich immer weiter.... jeder Psychodoc hätte seine helle Freude an mir.

Und wer von Euch jetzt lästert: Wie sieht es denn z.B. mit Euren Modellbauvorräten aus?

Natürlich hast Du Recht, das nur noch selten etwas Neues an den Tag kommt. Wie z.B. vor einigen Jahren, als Kursk, bzw. Prochorovka mal genauer unter die Lupe genommen wurde.

Aber ich war z.B. der Meinung das ich das Wichtigste über die Fallschirmjäger im 2. Weltkrieg wusste. Als ich dann "Aus der Luft ins Gefecht" (Tugwell, Motorbuch-Verlag, über Amazon-Marketplace für 5 €) gelesen habe, habe ich erkannt das ich NICHTS weis!

Vor einigen Monaten kam in der Husar ein Bericht über die russische Panzerfertigung, bzw. -konstruktion im 2. Weltkrieg. Eigentlich nichts für mich, bin eben kein Techniker... dachte ich. Der Bericht war saumässig interessant und ich begann plötzlich zahlreiche Aspekte der Panzerkämpfe an der Ostfront aus einer völlig anderen Perspektive zu sehen.

Du hast Recht wenn Du schreibst das es nur noch wenig Neues gibt, aber wissen wir denn überhaupt alles? Letztendlich glauben wir nur viel zu wissen und auch viele Schriften - egal ob Bücher oder Zeitschriften - sind das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben sind. Aber es gibt immer wieder interessante Drucksachen die den Horizont erweitern, Aspekte beleuchten die man früher nicht beachtet hat und so ein paar neue Puzzleteile dem Gesamtbild der eigenen Bildung hinzufügen.

Vor diesem Hintergrund halte ich die Husar für eine der besten Perodika, die derzeit am Markt ist.

Soweit es die 20th Century Wars betrifft, habe ich diese bisher nur durchgeblättert, aber wie Markus schon schrieb: Die 5 € ist sie mehr als nur wert.

O.k., das war jetzt etwas ausschweifender...
...aber vielleicht kann "Wheeling Turn" ja auch etwas dazu schreiben?

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Re: Magazin: 20th Century Wars - Die Kriege des 20. Jahrhunderts

Beitrag von Qhorin am 10.02.16 10:03

Hey Frank,

nun, ich hatte dich schon länger unter Verdacht, dass du zu den Belesenen zählst

Meine Bibliothek ist bei weitem nicht so umfangreich, vielleicht zwei-drei Meter, aber das Limit ist eindeutig die Zeit zum Lesen. Und nach einem langen Arbeitstag lese ich abends noch zwei Seiten "to the gates of Stalingrad" und wache dann mitten in der Nacht auf dem Sofa auf

Welche sind Deine besten Bücher rund um WWII?


Grüßles
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Re: Magazin: 20th Century Wars - Die Kriege des 20. Jahrhunderts

Beitrag von FrankM am 10.02.16 20:31

Na sooo viele Bücher habe ich jetzt auch nicht gelesen und der 2. Weltkrieg ist jetzt auch nicht unbedingt mein Interessengebiet Nr. 1. Da bietet die Militärgeschichte doch deutlich interessantere Epochen. Abgesehen davon ist die persönliche Meinung natürlich auch immer subjektiv.

Mein persönlicher Favorit ist

"Aus der Luft ins Gefecht" (Maurice Tugwell) - zwar nicht nur, aber insbesondere über Luftlandetruppen im 2. Weltkrieg. Nach dem Buch war ich baff wie wenig ich vorher wusste.

"Unternehmen Seelöwe" (Egbert Kieser) - Während unsere aufgeklärten Journalisten und Historiker die mögliche Invasion Englands für eine i... Idee halten, sehen das die Engländer auch heute noch ganz anders. Das Buch geht nicht nur auf die politisiche und militärische Rahmenlage, sowie die deutschen Planungen ein, sondern auch sehr, sehr detailliert auf die Situation in England und die englischen Vorbereitungen für die Abwehr. Auch wenn die Invasion nicht stattfand, ist es allemal ein sehr interessantes Thema. Mindestens genauso "i..." wie 4 Jahre später in die Gegenrichtung.

"Endkampf am Rhein - Der Vormarsch der Westallierten 1944/45" (Whitaker) - Der Titel sagt alles und insbesondere diejenigen von uns die am Niederrhein leben, dürften beim lesen ein paar interessante Geschichtsstunden haben. Stichwort "Crocodiles" gegen Fallschirmjäger und Volkssturm, Operation Varsity, usw.

"Die große Flucht" (Thorwald), sowie die beiden - am besten gemeinsam nacheinander zu lesenden! - Bände "Durchbruch an der Oder" und "Der Kampf um Berlin 1945" (Tony le Tissier) fand ich beeindruckend.

Wenig falsch machen kann man auch bei den alten Klassikern wie "Sie kommen! - Die Invasion 1944" (Carell), sowie "Der längste Tag" und "Die Brücke von Arnheim" (beide von Cornelius Ryan).

"Die Schlacht um das Rheinland" (Thompson) halte ich ebenfalls für empfehlenswert. Es liest sich angenehm sachlich und scheint gut recherchiert zu sein. Wenn ich mich richtig erinnere flog in irgendeinem Buch zum gleichem Thema bei Kurowski ein Tiger-Panzer in die Luft, nachdem er von einer US-Pak getroffen wurde (das Kunststück hätte ich gerne gesehen). Bei Thompson bleibt er nur wg. einem Kettenschaden liegen.

Das alles ist natürlich rein subjektiv, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder politischer Korrektheit, neutral, parteiübergreifend, nicht tierlieb, usw. usw.

Am günstigsten hat sich für mich der Bezug über Amazon Marketplace erwiesen, wo ich die meisten der o.a. Bücher für kleines Geld bekommen konnte.

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Re: Magazin: 20th Century Wars - Die Kriege des 20. Jahrhunderts

Beitrag von Plasticwarrior am 12.02.16 0:00

Hi Frank,
vielen Dank für Deine ausführlichen Info´s zu den Heften Magazinen.

So wie Du es beschreibst habe ich es mir schon gedacht.

Und was das lesen angeht kann ich Dir auch absolut beipflichten.
Geht mir auch so.
Und auch das es außer dem WWII noch ganz andere Epochen und Zeiten gibt die mit unter sogar interessanter sind,zumindest für mich.

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Re: Magazin: 20th Century Wars - Die Kriege des 20. Jahrhunderts

Beitrag von Wheeling Turn am 12.02.16 22:54

Man bekommt wenn man in den Grabbelkisten schaut aschon mal ganz gute Bücher. Empfehlen für alle Tommys kann ich nur The British Army von George Forty. Meiner Meinung der Beste Band mit einem Gesamtabriss der Tommys im WWII.

Und jaaaaa es gibt auch andere Interessante Historische Bereiche...

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Re: Magazin: 20th Century Wars - Die Kriege des 20. Jahrhunderts

Beitrag von FrankM am 25.02.16 20:22

Sonst keiner hier der ab und zu liest? scratch

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Re: Magazin: 20th Century Wars - Die Kriege des 20. Jahrhunderts

Beitrag von Qhorin am 26.02.16 10:12

Ja dann,

mein Einstieg für die ganze WWII-Geschichte sind die Feldpostbriefe meines Onkels. Ihn hat es mit 20 Jahren im September 42 an der Ostfront erwischt. Die Schachtel mit den Briefen und Bildern, sein Nähzeug und ein roter Stern mit Hammer und Sichel ist alles was von ihm übrig blieb.
Seit dem hab ich nach und nach Informationen zu seinem "Werdegang" zusammen getragen, dann etwas mehr zum Hintergrund gelesen ... irgendwann auch mit Kriegsromanen angefangen, Biografien, ... ist schon ein weites Feld. Oft sind die spezielleren Bücher schon älter und nur antiquarisch zu bekommen - und etwas teurer.
Als nächsten Schritt würde ich jetzt gerne etwas tiefer graben, Unterlagen seiner Division einsehen, Details zu den Einsatzorten rausfinden, usw. ... und dann die Recherchen auf seine Zeit vor Russland ausdehnen ... militärische Grundausbildung, RAD, ... und davor ....
Bei Kriegsromanen bin ich sehr wählerisch geworden ... die Landser-Dinger sind mir zu flach, und irgendwelche Heldengeschichten sind auch nicht das richtige ... wenn also einer was gutes gelesen hat, würde ich mich über die eine oder andere Empfehlung freuen
Von anderen Epochen halte ich mich schon aus Zeitgründen fern ... ich will ja auch noch ein wenig Zeit für BO haben

Grü
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Re: Magazin: 20th Century Wars - Die Kriege des 20. Jahrhunderts

Beitrag von FrankM am 29.05.16 11:02

Seit gestern ist die Ausgabe 3/16 im Handel. Eines der 3 Hauptthemen befasst sich sehr ausführlich mit "Von der Maas bis nach Dünkirchen - Erwin Rommel und seine 7. Panzerdivision".

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Re: Magazin: 20th Century Wars - Die Kriege des 20. Jahrhunderts

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