Palmen für die Wüste

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Palmen für die Wüste

Beitrag von Bienenmann am 01.06.16 11:01

Hallo Leute,
da ich in letzter Zeit wieder vermehrt Sachen für Afrika mache, dachte ich mir es ist auch an der Zeit mal etwas für das Gelände zu tun, statt nur für die Truppe. Als erstes wollte ich mir ein paar Palmen besorgen, allerdings ist die Auswahl an guten Modellbaupalmen gefühlt kaum vorhanden und wenn doch sind sie unbezahlbar, jedenfalls dann wenn man mehr als eine braucht.
Im Internet fand ich dann jedoch mehrere Anleitungen zum selberbauen was ich durch die aktuelle RS dann auch direkt ausprobiert habe. Ausprobiert habe ich zunächst eine Anleitung eines Krippenvereins und mit diesem Ergebnis bin ich auch soweit zufrieden.... nur sollte man sich gleich zu Beginn klar sein das es ewig dauert Palmenblätter zu schnitzen Suspect

Wie geht es also los.

Zunächst der Stamm
Das Einfachste und Schnellste ist der Stamm der Palme, hier soll man abgenagte Tannenzapfen nehmen und diese ggf für größere Palmen aufeinander kleben. Die Klebestellen zwichen den Zapfen soll man dann mit Sägemehl bestreuen und später mit Nussbeize bestreichen, ich habe jedoch einfach Streu von Vaters Modelleisenbahn geklaut, geht genauso gut und ist schneller
Gott sei Dank springt jetzt schon seit Jahren ein Eichhörnchen um unser Haus und die Zapfen waren schnell gefunden. Das obere Ende des Tannenzapfens, an welchem später die Blätter befestigt werden, bestreicht man mit Leim und umwickelt es dann mit Kokosfasern. Ich habe meine aus dem Obi bekommen, man kann sie entweder einzelnd quasi als Düngebeigabe kaufen, oder wie ich, einfach als Rankstab aus der Zimmerpflanzen Abteilung. Damit die Kokosfasern halten empfiehlt es sich diese während des trocknens des Leimes mit einem Blumendraht zu umwickeln den man dann später wieder abnimmt. So schafft man sich genug Fläche zum späteren Ankleben der Blätter.

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Die Zapfen der rechten Art, an denen oben noch ein Rest vorhanden ist eignen sich übrigens wunderbar für kleinere Palmen, dann nimmt man einfach den Zapfen ohne einen zweiten anzukleben und klebt die Palmenblätter nachher oben in den Fächer hinein, das geht wesentlich einfacher und schneller als der Weg mit den Kokosfasern und sieht auch gut aus.

Es wurde auch noch eine andere Möglichkeit vorgestellt um die Stämme zu basteln. Man sollte dann einen Haselnussast nehmen und diesen mit Makrameeschnur umwickeln. Das habe ich jedoch noch nicht ausprobiert, steht aber noch an.

So, jetzt geht es erstmal zur Uni und heute Abend zeige ich euch noch die Blätter und die fertige Palme, das ist nämlich eine kleine Wissenschaft für sich scratch

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Re: Palmen für die Wüste

Beitrag von waterliner am 01.06.16 11:20

Ja, Bienenmann!

Das ist ja mal ganz großes Kino....hättest für mein Empfinden das Ding echt gerockt! Bin gespannt wie es weitergeht.

Gruß, Waterliner

PS: Meine 30-40 Palmen kamen aus China über Ebay..... hatten nicht mehr als 20€ gekostet.
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Re: Palmen für die Wüste

Beitrag von Bienenmann am 01.06.16 23:32

Danke waterliner für das Lob, aber für die Stämme musste ich ja bisher nicht viel leisten, außer ein wenig durchs Gelände zu laufen:)

Weiter geht es deshalb jetzt

Mit den Blättern
Im Internet kursieren mehrere Lösungsansätze für die Gestaltung der Blätter, am besten gefiel mir die Lösung aus lackierter gelber Folie, die war jedoch mangels passender Folie leider noch nicht umsetzbar. Also blieb ich bei der Variante des Krippenvereins und nahm Papierbögen.
Für eine große und eine kleine Palme benötigt man zwei Blatt dünnes Olivfarbenes Papier welches man in jedem Schreibwarenhandel bekommen sollte. Einfach gesagt klebt man diese zwei Blätter aufeinander und spannt noch zwischen den beiden Blättern Blumendraht (0,8-1mm stark) welcher später zu den Rippen der Plamenblätter wird.

Wie funktioniert das nun im Detail.
Man nimmt ein Holzbrett auf dem man die Umrisse eines Blatt Papieres markiert. Entlang der Längsseite des Umrisses schlägt man dann oben und unten Nägel ein an denen man später den Blumendraht spannen kann. Die Abstände der Nägel entnimmt man der nachfolgenden Tabelle, in welcher die Breite und Länge der Palmenblätter angegeben ist. Man markiert also entlang der Längsseite  die Breite der jeweiligen Palmenblätter und schlägt dann in der Hälfte des Palmenblattes ein Nagel ein. Schwer zu beschreiben, aber das ist das Ergebnis...

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Breite der Palmenblätter in cmBlatthöhe in cm
3,014
2,813
2,612
2,611
2,410
2,29
2,08
2,07
1,86
1,65

Nun legt man ein Blatt Papier in die umrandete Fläche und spannt den Draht darüber. Dann bestreicht man sie im Ganzen mit Kleber, ebenso das zweite Blatt. Beide lässt man kurz antrocknen und legt sie dann aufeinander.

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Sodann nimmt man sich eine Schere, besser noch einen eingekerbten Holzstab und zieht damit auf dem Papier den Blumendraht nach. So enstehen die Rippen der Palmenblätter.

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Wenn alles trocken ist schneidet man die Blätter entsprechend der Markierungen auf dem Brett in  Streife und schneidet sie dann noch in die jeweilige Länge. Leider habe ich erst später rausgefunden das nicht alle Blätter die in der Tabelle auftauchten auch nachher für die Palme verwendet wurden. So sollte laut Anleitung das Größte gar keine Verwendung finden. Genommen habe ich sie am Ende trotzdem und es schadet nichts wenn man dann zwei etwas größere Blätter dabei hat. Den ,,Verschnitt" bei den großen Blättern und die übrigen nicht verwendeten kleinen Blätter, die später bei der großen Palme übrig bleiben, habe ich einfach bei meiner zweiten kleinen Palme benutzt. Die Blätter aus den Resten sind dann zwar ggf etwas Ovaler als der längliche Rest aber das stört den Gesamteindruck der Palme nicht.

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Da mir heute Abend leider noch die Bilder der fertigen Palmen fehlen zeig ich euch noch morgen oder Freitag den Rest von der Erstellung der Blätter und den fertigen Palmen.
Bis dahin

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Re: Palmen für die Wüste

Beitrag von Qhorin am 02.06.16 0:39

Hey Biene,

feine Sache, das. Nun bin ich gespannt auf das Ergebnis

Grü
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Re: Palmen für die Wüste

Beitrag von Bienenmann am 02.06.16 23:17

Hier nun der letzte Teil für die selbstgebauten Palmen

Hat man nun sämtliche Palmenblätter am Stiel vor sich liegen beginnt man damit die Rechtecke mittels einer Schere in Form zu schneiden. Am unteren Ende schneidet man zunächst einen kleinen rechteckigen Stiel in das Blatt an dem man die Blätter später festkleben wird und schneidet von da an die Palmenblätter in eine Ovale Form.
Entlang der Blattrippen bringt man dann einen schmalen Steifen Ocker Acrylfarbe auf, die man mit Leimwasser (Mischverhältnis 1:5, Leim zu Wasser) entlang der Rippe verwischt. Es empfiehlt sich die Pinselspitze in das Ocker zu tauchen und anschließend direkt den Pinsel in das Leimwasser und das Ganze dann zusammen aufzutragen. Die Acrylfarbe trocknet sonst zu schnell um sie noch mit dem Wasser zu verwischen.
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Danach folgte die wohl undankbarste Aufgabe in meinem Basteldasein bis dato No 
Nun müssen nämlich die Palmenblätter geschlizt werden und dabei gilt, je feiner umso besser fürs Aussehen. Im Internet wurde empfohlen das mit einer Schere zu machen.... ja das geht aber nicht wirklich toll und hat mich ein Blatt gekostet weil zumindest meine Schere nicht fein genug dafür war, also blieb nur das Skalpel und alle Blätter mit Hand einritzen und das auch noch mit gehörigem Kraftaufwand da der Kleber zwischen den Blättern einen elastischen Widerstand bot und man das untere Blatt nie mit einrizte


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Hat man das alles hinter sich gebracht (und es sind verdammt viele Blätter ) steht man endlich vor der Endmontage.

Zuerst entfernt man die Drahtreste die  noch aus den Palmen rausschauen.
Bei der großen Palmen nimmt man dann aus seinem Blattvorat folgende Blätter: 5 x 11 cm, 1 x 10 cm, 1 x 9 cm, 1 x 8 cm, 1 x 7 cm, 1 x 6 cm, 1 x 5 cm, 3 x 4 cm. Diese legt man mit dem Kleinsten beginnend in einer Reihe vor sich ab. Man nimmt sich das Kleinste, bestereicht das untere Ende mit Leim und klebt es an das oberste Ende des Palmenstammes. So arbeitet man sich rund herum immer weiter nach unten. Es gilt also kleine Blätter nach oben (innen) und roße nach unten (außen). Da der Leim nicht sofort am Stamm hält muss man zusätzlich beim ankleben die Blätter mit Blumendraht festwickeln. Da um den angeklebten festgebundenen Teil ja wieder eine neue Schicht Blätter drüber kommt bleibt der Draht auch nach dem Aushärten an den Stielen der Blätter. Sind alle Blätter fest, biegt man diesse nach außen und unten und erhällt hoffentlich eine mehr oder weniger charakteristische Kugelform der Blattkrone.
Beim Ankleben der Blätter ist noch darauf zu achten das die Seite mit der Blattrippe nach innen zeigt, damit sie dann beim nach außen Biegen der Blätter nach oben zeigt. Schlußendlich umwickelt man den unteren Palmenblattansatz wieder mit Kokosfasern und kaschiert somit den häßlichen Blattansatz an der Palme.

Bei der zuvor erwähnten kleinen Palme ist das alles recht einfach. Man bestreicht das untere Ende der Palmenblätter (der Rest der noch da ist) mit Leim und steckt sie in die Fächer. Große außen, kleine innen. Fertig.

Hier zunächst die kleinere Palme
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Und zu guter letzt noch die Palmen im Vergleich mit einer Noch Palme

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Abschließend noch ein paar Bemerkungen.

Den Blättern kann man leider kein Wash oder ähnliches verpassen. Das Papier wellt sich sofort bei zu viel Flüssigkeit und löst sich auch wieder voneinander ab. Farblich lässt sich an den Blättern außer dem Ocker Akzent in der Mitte also leider erstmal nicht viel machen, ob das mit Sprühfarbe ander ist und man entsprechend mehr aus den Blättern raus holen kann, kann ich leider noch nicht sagen.

Bei der Größe gibt es leider auch Unstimmigkeiten. Ausgewachsene Kokospalmen werden in 1:72 27-42cm hoch (zum Vergleich meine ,,große" Palme kommt inklusive den Blättern an höchster Stelle auf 20cm. Wer durch die Bilder den Eindruck hat diese sind schon groß, vor allem im Vergleich zum Famo, dem sei gesagt, da muss eigentlich nochmal das doppelte an Höhe drauf :)
Der Stammdurchmesser beträgt allerdings lediglich 1,4cm und da liegt der Tannenzapfen deutlich drüber... man bastellt also eigentlich übergewichtige kleine dicke Palmen. Den deutlich geringeren aber maßstabsgetreueren Durchmesser erreicht man nur mit einem entsprechendem Draht, allerdings gefiel mir der Tannenzapfen aufgrund seines Aussehens schon wesentlich besser, Maßstab hin oder her.

Ein weiteres kleines Problem gibt es noch bei den Palmblättern, diese werden bis zu 8cm lang, wohl gemerkt bei einer Höhe von um die 30-40cm, für die 20cm großen Palmen hier, sind also die Blätter aus der obigen Tabelle wesentlich zu lang. Ich finde jedoch die Palmen in der jetzigen Größe für völlig ausreichend und schhrecke vor einem 40cm Ungetüm noch ein wenig zurück. Die Blätter werde ich dann einfach beim nächsten Versuch etwas kürzen, vor allem meine 14cm Mutanten

Wer also mit den Ungereimtheiten beim Maßstab kein Problem hat und wen die rellativ monotonen Blätter nicht stören bekommt für kleines Geld mit großem Aufwand zwei ansehnliche Palmen die zumindest ihren plüschigem Ebenbild auf der Modelleisenbahn das Wasser reichen können.

ich habe fertig

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Re: Palmen für die Wüste

Beitrag von Qhorin am 03.06.16 9:43



Schönes Tutorial, und schöne Palmen. Die sorgen sicher für Stimmung auf der Platte!

Ich finde die Größe ganz in Ordnung, und der Zapfen macht in der Tat was her. Solange die Palmen deutlich hoch genug sind, um darunter zu spielen und zu fotografieren, no Prob.

Vielen Dank fürs Herzeigen

Grü
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Re: Palmen für die Wüste

Beitrag von waterliner am 03.06.16 14:48

Krasse Sache das! Die Zeit hätte ich nicht. Aber sieht absolut perfekt aus. Wie lange sietzt man jetzt an so einem Blatt mit dem einschneiden?

Für mich wäre das nichts. Ich glaube, würde ich Palmblätter brauchen, würde ich fotogeätzte Blätter nehmen. Die gibt es in allen gängigen Maßstäben, sind aber teuer.

Gruß Waterliner.

PS: Hast mal mit einer Airgun versucht Farbmodulationen drauf zubringen?
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Re: Palmen für die Wüste

Beitrag von Panzerknacker am 05.06.16 14:24

Also ich finde die Palmen echt gelungen .
Gefallen mir ausgesprochen gut .
Das man an den Proportionen noch was machen kann ist dir ja schon aufgefallen .
Blattgrößen kann man ja easy anpassen. Die Stämme erscheinen eh etwas "fusselig" und dick, könnte man evtl. mit nem Cutter etwas dünner/glatter schnitzen oder bisschen mit Schmirgelpapier bearbeiten .





Bienenmann schrieb:
Abschließend noch ein paar Bemerkungen.

Den Blättern kann man leider kein Wash oder ähnliches verpassen. Das Papier wellt sich sofort bei zu viel Flüssigkeit und löst sich auch wieder voneinander ab. Farblich lässt sich an den Blättern außer dem Ocker Akzent in der Mitte also leider erstmal nicht viel machen, ob das mit Sprühfarbe ander ist und man entsprechend mehr aus den Blättern raus holen kann, kann ich leider noch nicht sagen.

Könntest es noch mal mit trockenbürsten versuchen . Ansonsten würde ich mal andere Materialien testen(Pergamentpapier, Folie oder so).
Anderen Kleber? Warum löst sich das überhaupt wieder durch Wasser an?




Geätzte Blätter , das kann teuer werden?
...oder Lasercut, aber beides nicht sonderlich "stabil" oder?


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Re: Palmen für die Wüste

Beitrag von Bienenmann am 06.06.16 13:49

waterliner schrieb:Wie lange sietzt man jetzt an so einem Blatt mit dem einschneiden?

PS: Hast mal mit einer Airgun versucht Farbmodulationen drauf zubringen?


Also für ein Blatt brauchst du gar nicht mal so lange, 2-3 Minuten würde ich schätzen, nach aber ebensovielen Blättern lässt zumindest bei mir die Motivation sehr stark nach und es sind ja auch maßig Blätter die man vor sich hat, außerdem merkt man das durch den recht hohen Druck den man aufwenden muss auch schnell im Handgelenk. Schätze mit viel Disziplin bekommt man das aber an einem Abend hin  

Mit der Airbrush habe ich es noch nicht versucht, ich will ja auch noch die zweite Variante Palmen mit Blättern aus gelber Folie testen, die müssen auf jedenfall lackiert werden, eventuell gehe ich dann über diese Blätter nochmal mit drüber.


Panzerknacker schrieb:Könntest es noch mal mit trockenbürsten versuchen [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] . Ansonsten würde ich mal andere Materialien testen(Pergamentpapier, Folie oder so).
Anderen Kleber? Warum löst sich das überhaupt wieder durch Wasser an?

Ich muss gestehen an die Möglichkeit mit dem trockenbürsten habe ich gar nicht gedacht, müsste man aber testen in wieweit das jetzt überhaupt noch funktionieren würde wenn die Blätter schon eingerizt sind  

Folie will ich wie gesagt auch noch testen, nur muss ich da passende erst bestellen, die gibt es leider auch nicht im Baumarkt.

Als Kleber habe ich handelsüblichen Uhu Bastelkleber genommen, ein normaler Kleber wurde glaube ich auch auf der Seite empfohlen. Wieso das letztenendes nicht so gut gehalten hat weiß ich auch nicht so ganz, habe überlegt ob man es mal mit Sprühkleber versucht, in der Hoffnung das sich dann die Blätter auch später mit dem Messer besser schneiden lassen.
Warum sich die beiden Blatthälften überhaupt beim Kontakt mit Wasser lösten kann ich auch nicht sagen. Habe halt wirklich sehr dünnes Papier genommen und beim Kontakt mit dem Wash und teilweise auch dem Leimwasser fing das sofort an sich stark zu wellen und hat sich, denke ich mal, dadurch von dem anderen Blatt wieder gelöst.

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Re: Palmen für die Wüste

Beitrag von Panzerschmied am 06.06.16 13:53

Die sehen ja richtig Toll aus schöne Idee
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Re: Palmen für die Wüste

Beitrag von Arndie am 09.06.16 17:20

Deine Palmen sehen einfach toll aus! Ganz großes Kino, da bin ich auf deine Oasen usw gespannt  
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Re: Palmen für die Wüste

Beitrag von Panzerknacker am 17.06.16 18:56

Bienenmann schrieb:

Folie will ich wie gesagt auch noch testen, nur muss ich da passende erst bestellen, die gibt es leider auch nicht im Baumarkt.


Hm, ob die nun unbedingt gelb sein muß? Notfalls evtl. eine gelb ansprühen?
Na du machst das schon , bin gespannt .

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Re: Palmen für die Wüste

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