A wiec wojna - Trompeters Polen für 1939

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Re: A wiec wojna - Trompeters Polen für 1939

Beitrag von Panzerknacker am 12.06.15 17:57

Ja, sehen gut aus .

Etwas Grün auf der Base wäre noch ganz nett.

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Re: A wiec wojna - Trompeters Polen für 1939

Beitrag von Plasticwarrior am 13.06.15 20:34

Die Bemalung gefällt mir auch die Posen (sehr schön das Du auch den Airfix Franzose mit ins "Team" genommen hast).
Aber die Streletz Figuren scratch .

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Re: A wiec wojna - Trompeters Polen für 1939

Beitrag von Trompeter am 01.07.15 19:24

Weiter gehts!

Heute stelle ich ein weiteres Element meiner polnischen Armee vor: 

Kb.ppanc. wz.35 Ur - das Panzerabwehrgewehr Modell 35 Ur

Das Gewehr wurde 1935 in Auftrag gegeben und getestet. Produziert wurden in der Warschauer Gewehrfabrik bis Kriegsausbruch etwa 3500 Stück. Am Vortag des Krieges waren bei der Infanterie bzw. Kavallerie 2760 bzw. 774 Exemplare eingelagert. Entwickelt wurde das Gewehr von Josef Maroschek, der schon verschiedene andere Gerätschaften entworfen hatte.

Produktion, Distribution und Ausbildung verliefen unter größter Geheimhaltung. Nur wenige Offiziersposten und noch weniger Soldaten wurden mit dem Gewehr vertraut gemacht. Das Gewehr wurde in Friedenszeiten in einer Kiste verwart (ich hab mal gelesen die Kiste wäre sogar verplombt gewesen). Die Aufschrift der Kiste lautete "Nicht Öffnen - Messmaterial" (nach anderen Quellen "Nicht Öffnen - Optisches Material"). Nur auf Anweisung des Ministers konnten die Gewehre aus den Kisten entnommen werden- bis Kriegsausbruch. Darüber hinaus wurde dem Gewehr die Bezeichnung "Ur" beigefügt, die suggerieren sollte, dass das Gewehr eigentlich für den Export nach Uruguay bestimmt sei.

Das Gewehr verwendete Munition im Kaliber 7,92mm. Durch eine größere Treibladung und einen viel längeren Lauf konnte die Muntion es zumindest mit den leichteren Panzern seiner Zeit aufnehmen, etwa Panzer I und II sowie mit mehr Glück die schwereren Panzer III und 38(t).

Genug Theorie, lassen wir Bilder sprechen - Ich hoffe sie gefallen. Meinungen, Fragen und Anregungen sind gern gesehen. 

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Re: A wiec wojna - Trompeters Polen für 1939

Beitrag von Qhorin am 02.07.15 7:58

Hey,

ja, sehen wieder gut aus So langsam wächst die Truppe zur Spielfähigkeit?
Glänzen die ein bißchen? Beide von F2F?


Grü
Q.

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Re: A wiec wojna - Trompeters Polen für 1939

Beitrag von Plasticwarrior am 02.07.15 11:36

Mir gefallen die First to Fight Figuren immer mehr.
Deine Bemalung ist auch wieder schön geworden .


Schön auch das Hintergrundwissen,welches Du dazu bringst.

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Re: A wiec wojna - Trompeters Polen für 1939

Beitrag von Panzerknacker am 03.07.15 21:08

Gar nicht so schlecht aber die Bases könntest du wirklich etwas hübscher gestalten .

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Re: A wiec wojna - Trompeters Polen für 1939

Beitrag von Trompeter am 11.09.16 0:11

So, da es mal wieder September ist puste ich hier mal etwas den Staub weg.
Ich habe dieser Tage meine alten Tanketten übearbeitet, die ich letztes Jahr gebaut habe. Das Ergebniss kann unten in Farbe inspiziert werden. Dazu gibt es noch einen kleinen Zusatztext mit ein bisschen Hintergrund zum Original.

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TK-3/TKS Tankette:
Die polnische Tankettenproduktion brachte mehrere Tankettentypen hervor: Die bekannteren sind die TK-3 (manchmal auch nur „TK“), und TKS Varianten.
Die Tanketten basierten alle aufeinander wobei allerdings nur die beiden oben genannten serienmäßig gebaut wurden. Technisch basierte das Urmodel auf dem Carden-Loyd-Carrier Mk. VI.  Erste Versionen (TK-1 und TK-2) verzichteten wohl noch auf einen geschlossenen Kampfraum. Erst mit der TK-3 gab es eine rundum geschlossene Version.
Diese Version wurde 1931 vom Militär angenommen und bis 1933 wurden 300 Tanketten gebaut. In den zwei Jahren Produktion waren allerdings verschiedene Defizite des Systems aufgefallen. Daher wurde 1933 beschlossen die Flotte TK-3 zu modernisieren. Unter Berücksichtigung von Standardisierungsregelungen wurden folgende Veränderungen und Verbesserungen vorgenommen, die am Ende die TKS konstituierten u.a.:
Verbesserungen am Fahrwerk zwecks höheren Stabilität, Verbreiterung der Ketten, Einbau eines selbstproduzierten Motors Fiat 122 und weitere Veränderungen im Bereich Panzerung und Waffensysteme. In mehreren Serien wurden insgesamt etwa 300 TKs produziert (ich bin mir allerdings nicht sicher um es sich dabei um Neuproduktionen handelt, oder ob sich die Zahlen auf Modernisierungen alter TK-3 beziehen, oder sowohl als auch? Zahlen zur Umrüstung habe ich nicht).
Die TKS waren recht beliebt bei einer sonst eher kavallerieliebten Armee, die die Panzerwaffe (aus verschiedenen, auch guten Gründen) recht stiefmütterlich behandelte. 
Tatsächlich wurden auf Basis der neuen Tankette verschiedene Test-Varianten gebaut. Diese beinhalteten das Ersetzen des MG’s (eigentlich ein 7,92mm Hotchkiss MG wz.25) durch eine 37mm PaK unter der Bezeichnung TKS-D. Eine weitere Verbesserungsstufe wurde nur an einem Fahrzeug unternommen (die später zum TKS-D umgebaut wurde, da eine Serienumrüstung auf einen wieder neuen Typ zu kostspielig wurde). Die einzige erfolgreiche Weiterentwicklung war das Umrüsten der Tankette auf ein automatisches Geschütz „FK-20mm“.  Zu erwähnen ist an dieser Stelle der offene, unbewaffnete Artillerieschlepper C2P.
TKS fanden „weiten“ Einsatz bei allen landgebundenen Waffengattungen, vor allem aber bei der Kavallerie und der neu entstehenden Panzerwaffe. Die Fahrzeuge waren im Kontext neuerer Panzerentwicklung natürlich nicht geeignet andere Panzer zu bekämpfen (wobei das wohl auch versucht wurde und die 20mm-Version auch begrenzten Erfolg darin hatten). Daher wurden die Fahrzeuge primär als Aufklärer eingesetzt, was ihnen ihre niedrige Silhouette und hohe Geschwindigkeiten möglich machten. Die meisten Fahrzeuge ereilte ein ähnliches Schicksal: Eine Reihe Fahrzeuge fiel dem Feind in die Hände. Die deutsche Wehrmacht nutzte die Fahrzeuge nach um-malen auf Panzergrau und aufmalen von Balkenkreuzen  zu Sicherungsaufgaben.  Vor dem Krieg waren 6 Fahrzeuge an Estland verkauft (nach der Übernahme durch die Rote Armee ist das Schicksal der Fahrzeuge unbekannt). Andere interessierte Länder waren Spanien und Rumänien, aber in beiden Fällen kam es nicht zum Verkaufsabschluss. Die Mehrheit der Fahrzeuge fiel der Wehrmacht (50-100) und der Roten Armee (ca. 50) in die Hände. Durch den Verlauf des Krieges erhielten auch Ungarn und später Kroatien TKS.
Trotz aller Mängel konnte  die Version mit der 20mm-Kanone auch Panzer knacken; Beispiel Roman Orlik:
Über Roman Orlik konnte ich nicht wirklich viel finden, aber ich fand seine Geschichte ganz interessant, und ich erzähle sie deshalb hier, soweit das möglich ist.
Orlik trat 1937 in die Armee ein, und erhielt dort eine Panzerfokussierte Ausbildung. Er wurde im August 1939 einberufen. Für mich war nicht klarzustellen in welcher Einheit Orlik diente.  Vermutlich war es das 71. Panzerbattallion, als übergeordnete Einheit kommen die Wolyner- oder die Großpolener Kavalleriebrigade in Frage.
Während seines Einsatzes war Orlik Kommandant (und somit Schütze) einer TKS-20mm.  Sein berühmtestes Gefecht erlebte er am 18.9.:
Bei einer Patrouille in den Kampinoska-Wäldern stieß Orlik zusammen mit zwei Standard TKS auf eine deutsche Panzerkolonne aus zwei Panzer 35(t) und einer Panzer IV B unter dem Kommando von Leutnant v. Ratibor. Aus der Deckung heraus gelang es Orlik aus dem Hinterhalt heraus die deutschen Panzer anzugreifen, als sie sich einer Kreuzung im Wald näherten. Die erste Serie aus der automatischen Kanone zerstörte den vorne fahrenden Panzer 35(t).  Dank der niedrigen Silhouette seines Panzers gelang es ihm die feindlichen Panzer zu überlisten. In einem flankierenden Manöver gelang es ihm die beiden restlichen Panzer auszuschalten. Einige deutsche Besatzungsmitglieder überlebten die Zerstörung der Panzer, insgesamt wohl 3 Mann.
Solche Fälle waren natürlich eher Einzelfälle – die TKS waren im Kampf gegen die Wehrmacht nur begrenzt sinnvoll einsetzbar.

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Gruß
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Re: A wiec wojna - Trompeters Polen für 1939

Beitrag von Qhorin am 11.09.16 12:00

Hey Trompeter,

ja, nette kleine Kisten, und auch schön, über den Hintegrund zu lesen. Sind von F2F?
Vielleicht ists ja dann doch bald mal Zeit für eine polnische Liste für BO ... die Jungs von F2F sind ja sehr produktiv. Inzwischen gibt es für das Orlik-Gefecht auch den Pz 35(t). Wenn ich die Zeit finde pack ich den mal hier aus  
Wie gehts weiter?

Grüßles
Qhorin

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Re: A wiec wojna - Trompeters Polen für 1939

Beitrag von Panzerknacker am 26.09.16 18:27

Lustige kleine Fahrzeuge .

Hast du schick gemacht.

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Re: A wiec wojna - Trompeters Polen für 1939

Beitrag von Arndie am 28.09.16 9:52

Die TKS hast du schön hingekriegt. Aber Orlik's Geschichte klingt schon unglaublich. 
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Re: A wiec wojna - Trompeters Polen für 1939

Beitrag von GumSmith am 28.09.16 10:00

Moinmoin Trompeter,
sehr schön, auch ich kann mich immer mehr für die FtF - Bausätze begeistern, zumal sie mit den polnischen Fahrzeugen eine große Lücke schließen im Bereich 1/72. Und das Preis/Leistungsverhältnis ist auch sehr gut in meinen Augen.

Die Geschichte von Roman Orlik ist so unglaublich nicht, sie nimmt eher die Erfolge der deutschen Sturmgeschütze vorweg. Die deutschen Panzer der ersten Kriegsjahre waren eher schwach gepanzert, es sollte mit der 20 mm - Kanone gut möglich sein, die Seiten und das Heck zu durchschlagen. Da kann die Automatik schwere Schäden anrichten. Und wie geschrieben, die kleine und niedrige TKS dürfte sehr schwer auszumachen sein in bewachsenem Gelände.
Du baust sehr interessante Sachen Trompeter, gerne mehr davon.

gruß GumSmith
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Re: A wiec wojna - Trompeters Polen für 1939

Beitrag von morle am 28.09.16 10:46

Hallo Trompeter,

ich kann mich GumSmith nur anschließen. Auch freue ich mich auf deine weiteren tollen Modelle.

Gruß
morle

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Re: A wiec wojna - Trompeters Polen für 1939

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