Behind Omaha: Val's Aufbau Deutschland für absolute Anfänger

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Re: Behind Omaha: Val's Aufbau Deutschland für absolute Anfänger

Beitrag von Panzerknacker am 03.02.14 12:34

Da hast du dir sehr viel Mühe gegeben, tolle Bemalung   .
Das Braun auf den grauen Gamaschen ist nur nicht ganz so passend.
Schöne Bildgröße   .

Wenn du dir ne dünne Nadel vorne in die Kanüle steckst, bleibt die offen. Hab seid Monaten nicht mehr "fackeln" müßen   .


Warum baust du die nicht erst zusammen bevor du malst? Dann werden sie von vorherein mit Farbe u. Wash kaschiert.
"30nSekunden zusammenpressen"   bei mir reicht(auch Contakta), mit Kleber einschmieren-andrücken-nachpositionieren vollkommen aus, da braucht das keinen hohen/langen "Druck",
ich will ja keinen Diamanten machen     .
"...quillt natürlich... Kleber heraus." Das wundert mich dann nicht   .

Einen finalen Mattlack würde ich doch empfehlen, die sind ja zum anfassen gedacht   .
Ich mach das in etwa meist so:
Zusammenbauen   -Grundierung -Grundfarben -ggf.Glanzlack -Wash -Grundf. auffrischen -Mattlack-
tb -Mattlack


Wieder ein schöner Bericht von dir, freu mich auf den nächsten, thx   .

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Panzerknacker

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Re: Behind Omaha: Val's Aufbau Deutschland für absolute Anfänger

Beitrag von Valontuir am 03.02.14 13:36

Panzerknacker schrieb:Da hast du dir sehr viel Mühe gegeben, tolle Bemalung   .
Das Braun auf den grauen Gamaschen ist nur nicht ganz so passend.
Schöne Bildgröße   .

Tja, das mit dem braun is so ne Sache. Sein sollen das die Lederiemen zum schnüren.
Die waren im real life bestimmt gefärbt. Schwarz will ich die nicht machen, dafür sind die zu klein.
Ich fürchte, dann wirken die unbemalt. Oder wie ein Loch oder Spalt.
Den Effekt hatte ich bei den Feldflaschen. Deren Riemen bemale ich nun german grey. Wenns zu hell ist kann ich immer noch nachtuschen.
Braun wurden die Gamaschen weil ich noch ne Farbe suchte.
Feldgrau waren wohl die meisten Gamaschen, das wäre die passendste Farbe gewesen.
Doch dann hätten die sich nich von den Hosen abgehoben & die wurden Khaki.
Ähnlich verhält es sich bei der Farbauswahl der Riemen.
Ne andere Farbe muss drauf. Und am besten eine die sich etwas abhebt.
Soviel hatte ich da nicht zur Auswahl...

Sind meine ersten 1/72 Minis. Ich will da auch nicht über die Modellierung der Riemen meckern.
Doch teilweise sind schon ziemlich hoch & dicht zusammen. Auf Entfernung sieht man nur noch einen braunen Strich. Das trug seinen Teil zu meiner Ungeduld bei, die sollen endlich fertig werden.


Panzerknacker schrieb:Wenn du dir ne dünne Nadel vorne in die Kanüle steckst, bleibt die offen. Hab seid Monaten nicht mehr "fackeln" müßen   .

Das machen einige, davon habe ich schon gehört.
Ich habe mir nie die Mühe gemacht ne Nadel zu suchen. Welche nimmst du denn, hast du Mutterns Nähkasten geplündert?
Bei Nadeln fürchte ich das die irgendwann mal festklebt/nicht richtig dichtet. Weil ja ein Spalt sein muss zwischen Kanüle  Nadel. Könnte man vielleicht wieder freibrennen...
Da du nicht der einzige bist, der ne Nadel verwendet, scheint das ja kein Thema zu sein.

Panzerknacker schrieb:Warum baust du die nicht erst zusammen bevor du malst? Dann werden sie von vorherein mit Farbe u. Wash kaschiert.

Ganz einfach:Wenn ich an den Jungen denke, der sein Gewehr mit beiden Händen vor den Bauch hält  zielt, verlangt es viiiieeeel Konzentration. Entweder den Bauch bemalen & dann  ganz vorsichtig das Gewehr. Oder erst das Gewehr & dann ganz vorsichtig den Bauch. Ich möchte wetten, es wird mir öfter passieren das ich bereits bemalte Stellen wieder versaue.

Bei erst bemalen, dann kleben kommt man eben besser an alle Stellen, auch die, die nach dem kleben schwer zugänglich sind. Ohne bereits Bemaltes zu versauen.

Panzerknacker schrieb:"30nSekunden zusammenpressen"   bei mir reicht(auch Contakta), mit Kleber einschmieren-andrücken-nachpositionieren vollkommen aus, da braucht das keinen hohen/langen "Druck",
ich will ja keinen Diamanten machen     .
"...quillt natürlich... Kleber heraus." Das wundert mich dann nicht   .


Zusammenpressen halte ich nicht für verkehrt. Plastik wird beidseitig angelöst mit dem zusammendrücken vermischt sich breiige Oberfläche besser als wenn die nur aufeinander liegen. Vermute ich.
Obwohl ich also presse, ging der Arm des MG schützen 3x wieder ab.
Frage mich nur warum...  
Fett von Fingern kann nicht sein. Entfettet sind die Gussrahmen so wieso.
Ob diese Schwieirgkeiten mit meinem Multifx (<-- ?, das Patafix von Pritt) zusammenhängen?
Eher kaum. Selbst das Handgelenk des MP Schützen ist ordentlich fest geklebt  nicht gebabbt.

Gut zu wissen, das das pressen nicht unbedingt nötig ist.

Panzerknacker schrieb:Einen finalen Mattlack würde ich doch empfehlen, die sind ja zum anfassen gedacht   .
Ich mach das in etwa meist so:
Zusammenbauen   -Grundierung -Grundfarben -ggf.Glanzlack -Wash -Grundf. auffrischen -Mattlack-
tb -Mattlack.

Ich baue nach dem entgraten mit patafix zum grundieren zusammen.
Danach alle Brocken bemalen, bürsten & washen.
Dann glanzlacken weil der fester als Mattlack ist & weil die nicht glänzen sollen mattlacken.
Dann klebe ich erst.
Die Klebestellen werden aussen auch mit Klarlack umrandet. In der Hoffnung das es mir nicht Bemalung durch den Kleber ruiniert weil auch die Farben vom Kleber angelöst werden. Scheint zu funktionieren.

Und herausquillendem Kleber kann man Herr werden. So ziemlich jedenfalls.

Panzerknacker schrieb: ich will ja keinen Diamanten machen     ..

Diamanten? Interessanter Gedanke... Ein Weg sein Hobby zu finanzieren?   

Panzerknacker schrieb:
Wieder ein schöner Bericht von dir, freu mich auf den nächsten, thx   .

  

Euch habe ich zu danken. Für Inspiration & Rückmeldung.
Auch alternative Arbeitsweisen sind interessant.

Wenn ich die nicht umsetze macht das vielleicht ein anderer dem meine nicht zusagt. Stille Mitleser haben wir ja genug.
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Re: Behind Omaha: Val's Aufbau Deutschland für absolute Anfänger

Beitrag von Panzerknacker am 03.02.14 14:26

Valontuir schrieb:
Das machen einige, davon habe ich schon gehört.
Ich habe mir nie die Mühe gemacht ne Nadel zu suchen. Welche nimmst du denn, hast du Mutterns Nähkasten geplündert?
Bei Nadeln fürchte ich das die irgendwann mal festklebt/nicht richtig dichtet. Weil ja ein Spalt sein muss zwischen Kanüle  Nadel. Könnte man vielleicht wieder freibrennen...
Da du nicht der einzige bist, der ne Nadel verwendet, scheint das ja kein Thema zu sein.

...

Euch habe ich zu danken. Für Inspiration & Rückmeldung.
Auch alternative Arbeitsweisen sind interessant.

Wenn ich die nicht umsetze macht das vielleicht ein anderer dem meine nicht zusagt. Stille Mitleser haben wir ja genug.


Nach einigen Versuchen habe ich jetzt so dünne "Pinwandsticker".
Gehen super und sind nicht so leicht zu übersehen   .




Jo, auch wenn man nicht immer alles übernimmt ist es schön zu sehen wie andere so arbeiten   .
Jeder hat zwar so seinen eigenen Stil aber man lernt ja nie aus   


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Re: Behind Omaha: Val's Aufbau Deutschland für absolute Anfänger

Beitrag von Valontuir am 19.06.14 17:38

Uuups....

Meinem Armeeaufbau fehlen ja mehr Bilder als gedacht... *schäm*
Lag zum einen daran das ich 2 Sorgenkinder hatte, das liegende MG & der Funker.

Neue Erfahrungen kann ich zu weißen Flecken berichten:
zur Erinnerung: ich nutze 73204 Flesh Tone Shade & 73203 Umber Shade, beide von Vallejo.
Den Flesh Tone muss man verdünnen wenn man keine Minis mit sonnenbrand haben will.
Das geht hervoragend mit gewöhnlichen Wasser.
Wieso auch nicht, mit den vorherigen Washes von GW konnte man das ja auch problemlos tun.

Das Umbershade hingegen, in gleichem Verhältniss verdünnt, hinterlässt weißgraue Flecken...

Über die Ursache rätselt das Netz scheinbar immer noch.
Am plausibelsten scheint mir die Erklärung zu sein das Wasser, egal wie kalkhaltig, einfach das verkehrte Mittel ist. Es funktioniert einfach nicht wenn man Wasser in den Tank schüttet, brennendes Öl damit löschen oder quitschende Scharniere schmieren will.
Tuschen bestehen aus mehr als nur Pigmenten & klarer Flüssigkeit.
Was alles reingemischt wird kann ich nicht sagen. Etwas, das die Tusche matt trocknen lässt sollte auf alle Fälle beigemischt worden sein.
Um alle Bestandteile richtig zu verbinden brauchts ein Lösungsmittel.
Gibt man Wasser hinzu wird das Lösungsmittel so weit verdünnt es seine Aufgabe nicht mehr erfüllen kann, das Mattierungsmittel, so eine Vermutung der ich glauben schenke, "flockt" beim trocknen aus.

Doch was ist zu tun?
Das naheliegendste ist einen anderen Hersteller verwenden.
Mit dem Pendant von GW  KANN, muss nicht, einem das selbe widerfahren, andere hatte ich noch nicht in den Fingern.

Oder ein weiteres Fläschchen mit nem richtigen Lösungsmittel auf den Tisch stellen.
Was das sein soll habe ich noch nicht heraus gefunden.

Getestet habe ich Vallejo 70.596 glaze medium, das ist ein Lasurmittel.
Hauptsächliche Verwendung um aus jeder Farbe eine Lasur zu machen.
Unter Lasuren stelle ich mir eine halbtransparente Farbe vor, die die Grundfarbe durchscheinen lässt.
Ähnlich zu Tuschen die dunkeln die Grundfarbe auch etwas ab.
Während Tuschen die Pigmente in die tiefen Stellen ziehen soll wird sich eine Lasur damit schwerer tun.

Mischungsverhältnis müsste 1 Tropfen tusche & 2 Tropfen Glaze medium gewesen sein.
Das gleiche hatte ich vorher mit Wasser verwendet.
Auftragen ließ sich die Mischung wie Farbe, Tuschen sind alle dünnflüssiger.
Das steht der Funktion als Tusche im Weg, je dünnflüssiger um so besser fließt die Suppe samt Pigmenten in die Tiefen
Die höhere Viskosität gehört wohl so sein, es ja nicht zum Tuschen gedacht sondern sich um transparente Farben zu basteln.

Das wichtigste aber: Keine weißen Flecken
Villeicht erwähnenswert: Das glaze Medium trocknet langsamer.
Wer schon von Wet-in wet oder  von wet-Blending gehört hat, das könnte evtl dazu taugen
(Doch auch dafür gibts Spezialmittelchen, die retarder wohl nix anderes machen als die Trocknungszeit zu verzögern)
Beim nächsten Versuch will ich mal sehen was passiert wenn ich nur einen Tropfen glazemedium und einen Tropfen Wasser nehme.
Vielleicht reicht das Mischungsverhältnis noch um alles zu binden, in der Hoffnung das es besser fließt.

Als ich eben die Flasche das Glaze medium gesucht habe viel mir ne andere in die Finger:
Vallejo 70.524 Thinner Medium.
Wusste gar nicht das ich die habe & habe keinen Plan wieso ich die holte…
Auf dem Etikett steht noch „100% Acrylic Resin“.
Scheint das Mittel der Wahl zu sein; Verdünner für Acryl aus namhaftem Hause.
Wäre typisch für mich, ich laufe mir die Hacken ab, surfe meilenweit im Internetz…
Und habe die Lösung keine 5 Meter weiter im Schrank…

ll edit:
Versuch lief gerade.
1Tropfen Tusche , 2 Tropfen Thinner.
Kann jetzt nicht sagen, das es flüssiger war.
Bzw war der parallele Versuch am 2. Beim mit Glate medium gestartet worden, beide ein gleicheKonsistenz, flüssiger als ich sie in Erinnerung hatte.
Thinner hat bis jetzt den Nachteil dasdie Mischung milchig wirkt. Dadurch lässt sich schwer abschätzen wie dunkel das Gemisch ausfällt.
Im aktuellen Fall zu dünn.
ll edit ende

Soviel zu weißen Flecken.

Die PSC Minis sind teilweise mehrteilig. Wenn dem so ist bemale ich alle Brocken einzeln.
Das hat den Vorteil das ich besser in alle Ecken komme als würde ich die zuerst kleben & dann bemalen.
Bestes Beispiel ist ein Schütze der sich ein Gewehr vor den Bauch hält.
Geklebt kriegt man das Koppelschloss schwerlich bemalt.
Ein weiteres Beispiel ist das liegende MG, hier muss man den Kopf an den Mann am Abzug kleben.
Klebe ich vorher, verschmiere ich das Gesicht wenn ich den Schaft bemale oder das Gewehr wenn ich die Hautfarbe auftrage.
Erst bemalen, dann kleben macht das Leben erheblich einfacher.

Aber nun endlich Bilde, die stehen ja noch für die letzten gebürsteten Jungs aus.
Diesmal sind auch die Bases besandet.
Wer das noch nie gemacht hat: Einfach mit nem billigen Pinsel Holzleim, ich verwende Ponal, auf dem Base verteilen mit Sand bestreuen oder das Base gleich in nem Topf voll Sand vergraben & kurz andrücken.
Danach nehme den Jungen heraus, stelle den auf ne alte Zeitung und schiebe ihn mit Base auf dem Tisch etwas hin & her.
Das soll Sandkörner unter dem Base entfernen die meinen Magneten im Base entgegenwirken könnten.
Eure Platte wird es euch danken sollte die bemalt sein. Ein kleines Sandkorn wird die Farbe beschädigen.

Mir passiert es öfter das sich der Leim an den Kanten zurück zieht. Folglich bleibt kein Sand hängen.
Ein 2. Durchgang gehört bei mir zur Tradition, den mache ich immer um Löcher zu flicken.
Um mir den zu sparen versuchte ich den Leim mit Wasser & Spülmittel zu verdünnen.
Spülmittel nimmt Wasser die Oberflächenspannung, evtl zieht sich dann der Leim auch nicht mehr zurück…
War ein Fail, mein Leim wurde richtig dünn & tropfte mir auf den Tisch.
Womöglich muss man das richtige Mischungsverhältnis erwischen.
Oder sich einfach nem 2. Durchgang hingeben, das bringt einen ja nicht um.
Wenn der Leim getrocknet ist trage ich verdünnten Leim auf den Sand auf.
Mischungsverhältnis habe ich nicht, der Leim wird soweit verdünnt das er im Sand versickert.
Das mache ich damit der Sand von oben & unten verklebt ist. Danach sollte sich kaum noch ein Bröckchen lösen.

Meistens gebe ich mich auch noch dem 3. Durchgang hin.
Den mache ich um die Löcher im Baserand zu flicken.
Wieder mit verdünntem Leim, doch statt Hans in den Dreck zu stellen wird der Pinsel mit Leim nur befeuchtet.
Mit dem nehme ich aus dem Sandkasten ein paar Körner auf und setzte die in die Löcher so gut es geht.
Ist auch die bessere Methode um Das angegossenne Base zu kaschieren wenn man die nicht abgeschnitten hat.
Sand lässt sich so gezielter auftragen.

Aber nun Pix der letzten Jungs:













Nun zu meinen Problemkindern.

Bei dem Funker hatte ich überlegt den oberen Trageriemen sowie die "Schnallen" zur Befestigung am Tragegestell zu ergänzen. Beides sollte aus nem kleinen Streifen von nem Deckel eines Joghurtbechers geschnitten werden.
Beim Trageriemen kann ich mich gut rausreden, die Antenne wurde wohl aus giesstechnischen Gründen an den  Rand der Funke gelegt, nicht mittig. Just dort wo der Riemen sitzen sollte. Damit war der Platz sehr begrenzt.
Für die Schnallen hatte ich keine Nerven mehr.
Monatelang hatte ich den & seine Kumpels auf dem Tisch.
Irgendwann verliere selbst ich die Geduld.

Die Antenne woltte ich austauschen weil die aus Plastik war & das brechen kann.
Dazu holte ich mir Federstahl aus nem hiesigen (RC-) Modellbauladen im durchmesser 0.3mm.
Man kann seinen Seitenschneider schnell ruinieren wenn man damit federstahl schneiden will, das zeug ist hart. Ich habe dazu den Dremel mit Trennschneider genommen.
Den Draht habe ich auf 1 cm abgeschnitten. Das kommt der Realität schon ziemlich nah.

Federstahl neigt auch zum rosten. Deswegen sind die Drähte eingeölt. Damit der Kleber hält habe ich ein Ende mit Seife gewaschen und hinterher versucht, die Oberfläche "sauber" zu schleifen damit sich nur kein Rost vorfindet.
Zudem kriegt man hoffentlich die Oberfläche aufgeraut, ich bin ja kein Freund von Metall & Plastik kleben.
Plastikleber verflüssigt das Plastik, wenn alles wie in der Theorie läuft fließt es dann in die Rillen der Oberfläche & verankert den Draht.
Muss man das tun?
Keine Ahnung. Schaden kann es nicht.
Auf jeden Fall sollte man bald Kalrlack auftragen, wie schon erwähnt: Federstahl rostet.

Das Funkgerät ist übrigens zum ankleben. Den Funker & Gerät habe ich, wie üblich, komplett bemalt. Wie sonst sollte ich den Spalt zwischen rücken & Gerät für meine Bedürfnisse entsprechend bemalen können...
Farbe war also drauf, wie gut hält nun der Kleber?
Bevor sich die Teile wieder lösen habe ich gleich gestiftet.
Von GW habe ich nen Bohrer der Durchmesser der Größe einer Büroklammer spannt. Wer kleiner bohren will, wie z.B. für die Antenne, ist mit dem Ding aber schlecht beraten.
Geschwind 2 Löcher in die Funke, schön seitlich mittig dann sieht mans von der Seite nicht.
von oben etwas mehr Abstand, der Rücken ist krumm, die Klebefläche eben & nicht so schön mit Profil versehen wie die anderen Klebestellen.
Danach in beide Löcher ein Stück meiner Büroklammer eingeklebt und, als der Leim trocken war, die Position am Rücken ausgeguckt. Und dann den Funker aufgebohrt.
Ich versucht mit ner guten namhaften Kombizange ein paar Rillen in die Drähte zu drücken, auch wieder um dem Kleber besseren halt zu bieten. Das noch bevor ich die Drähhte einklebte.
glaube mir sind die gebrochen. nicht auszudenken wenn die einem brechen und eine Seite eingeklebt ist.
die kriegt man wohl kaum wieder heraus, nachbohren ist nicht.

Das Problem beim MG war eigentlich eher der Sand. Lange konnte ich mich nicht entscheiden ob ich naturfarbenen Vogelsand für unter nem euro aus dem nächsten Netto holen sollte oder doch einen aus nem Hobbyshop. Letztendlich habe ich mich für selbstgesammelten von einer Baustelle aus der Nähe entschieden. Das ist also ein Naturprodukt. Da steckt Leben drin.
Bevor mir die Jungs selbstständig durch die Gegend laufen oder denen die Füße wegfaulen habe ich den Sand im Backofen für ne Stunde bei 70-80° sterilisiert. Das habe ich auch mit gesammelten Ästen einer >>Trauerweide<< gemacht. Die hat schöne gerade dünne Äste. Falls ich irgendwann mal nen Unterstand oder Holzbunker bauen will.

Zurück zum Thema:
Das besanden war ein weiter Grund warum hier so lange Staub sammeln konnte. Nach abgeschlossener bemalung war vom MG nicht viel zu sehen das das Base noch schwarz grundiert war.

Tipps & Tricks MG-Schütze:
Die Köpfe muss man bei beiden Schützen ankleben. Weil PSC den Klebeflächen "Profil" verleiht sollte man darauf achten welcher Kopf auf welchen Schützen passt. nicht wundern wenn die bei euch scheiße halten.
Dann gehört der kopf vielleicht zum anderen Schützen. Natürlich sollte man sich das ganze genau angucken bevor man Kleber drauf schmiert.

Schütze 1 & 2 sollen auf ein Base.
Klebt man beide vor dem besanden auf, kriegt man vermutlich schwierigkeiten den Leim überall aufzutragen.
Die Folge: Man hat unbesandete Stellen.
Ich habe erst einen Schützen aufgeklebt, vermutlich den am Gewehr. Dadurch konnte ich de Sand unter seine Brust schaffen, mit dem Ladeschützen wäre ich von der Seite nicht mehr an die stelle gekommen.

Nun aber genug getxtet, wird den ein oder anderen geben der wegen Fussball auch noch nicht zurechnungsfähig ist. Bevor die einschlafen Bilder, die letzten aus dem PSC Gussrahmen. Es folgen Gruppenfotos, die bekommt man pro box 3 x.

Ach ja, der Schütze rechts kann auch eine MP bekommen. Gutes Beispiel warum ich in Brocken bemale und nicht erst alles klebe.

Here we go:




Mist. Jezt habe ich statt Vorschau auf senden gedrückt.
Nicht wundern wenn ihr beim 2. mal lesen mehr Bilder findet.

Die Posen sind nicht jedermanns Geschmack. Teilweise wirken die eher entspannt als im Kampf.
Hier beide Gruppen.






Nun die Entspannten:





Zuletzt von Valontuir am 20.06.14 8:12 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Re: Behind Omaha: Val's Aufbau Deutschland für absolute Anfänger

Beitrag von waterliner am 19.06.14 17:50

Na, Val,

die sehen ja wirklich toll aus. Bauchst nächstes Mal keine Leihtruppen?!

Gruß, Waterliner
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Re: Behind Omaha: Val's Aufbau Deutschland für absolute Anfänger

Beitrag von Plasticwarrior am 19.06.14 19:08

Von der Bemalung    und auch ein Teil der Posen gefallen die Figuren mir gut.
Aber mit den Proportionen werde ich mit den ganzen PSC Figuren warm  .


Anderseits würde ich,wenn ich es doch noch mal tun sollte eine ganze Armee nur aus den PSC Figuren und Fahrzeugen zusammenstellen.

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Re: Behind Omaha: Val's Aufbau Deutschland für absolute Anfänger

Beitrag von Panzer am 23.06.14 11:51

Plasticwarrior schrieb:Von der Bemalung    und auch ein Teil der Posen gefallen die Figuren mir gut.
Aber mit den Proportionen werde ich mit den ganzen PSC Figuren warm  .


Anderseits würde ich,wenn ich es doch noch mal tun sollte eine ganze Armee nur aus den PSC Figuren und Fahrzeugen zusammenstellen.
geht mir auch so!

Aber schick bemalt sind sie!
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Re: Behind Omaha: Val's Aufbau Deutschland für absolute Anfänger

Beitrag von Lt.Winters am 26.06.14 12:07

Brauchst Dich wahrlich nicht zu verstecken, sehen super aus.  

Was die Proportionen angeht: Ich finde PSC schwierig, wenn man noch zusätzlich mit Caesar, Italeri/Esci und Pegasus unterwegs ist.
Allerdings fällt es bei knieenden oder liegenden Posen nicht so sehr auf und da setze ich PSC auch ein.

Eigentlich ist es klar: PSC produziert Minis im Maßstab 23 mm, der Rest der Hersteller mehr oder minder in 20 mm. Wenn dann zusätzlich bei den Grundlagen von unterschiedlichen Körpergrößen/-längen ausgegangen wird, passen sie selten so richtig zusammen.

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Gruß

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Re: Behind Omaha: Val's Aufbau Deutschland für absolute Anfänger

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